Lichtfestival in Gent

Gent, die Stadt im Westen Belgiens. Groß. Historisch. Wunderschön. 

Alle drei Jahre findet hier das Lichtfestival statt. Mit den Genter Festen – einem mehrtägigen Volksfest im Sommer – ist das Lichtfestival eines der großen Highlights in der flämischen Metropole.
Vom Donnerstag 29. Januar bis zum Sonntag, 1. Februar 2015 war es wieder soweit: Lichtkünstler aus Belgien und der Welt machten die Stadt zu einem magischen Ort.  

Gent Lichtfestival8

Lichtskulpturen, faszinierende Installationen und Projektionen auf weißen Fassaden begeistern alle drei Jahre tausende Besucher in Gent. Speziell für das Lichtfestival bin ich von Freitag bis Samstag nach Gent gereist.  Das Festival startet an allen Tagen um Punkt 18.00 Uhr: Licht aus, Spot an: Hallo Gent.

Gent Lichtfestival5

Menschenmassen strömen bei eisiger Kälte in die Straßen des Stadtzentrums. Das Tourist Info der Stadt Gent platzt aus allen Nähten. Die Stadt hat einen fünf Kilometer langen Parcours ausgearbeitet: die Strecke führt an zahlreichen historischen Orten und Denkmälern vorbei, wie dem Sint-Pietersplein, Portus Ganda und den Genter Grachten. Der Zugang zu allen Kunstwerken ist gratis und jeder kann seinen Start- und Endpunkt selbst aussuchen.

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Für das Lichtfestival bieten die Organisatoren die App OJOO an, die einen mit ausführlichen Erklärungen durch das Lichtfestival navigiert. Bei jeder Station erhält der Besucher Informationen zum Künstler und seinem Kunstwerk und kann diese anhand eines Fotos dokumentieren. Die Social Wall auf www.lichtfestival.be sammelt alle Fotos und Beiträge der Besucher die unter #lichtfestival in den Sozialen Medien veröffentlicht werden.

Gent Lichtfestival

Auf dem Parcours schnüffelt mir direkt zu Beginn eine überdimensional große Maus aus einem Schaufenster entgegen.

Gent Lichtfestival1

Auf dem Parcours mit insgesamt 44 Stationen durch die feenhafte Stadt gibt es so viel zu entdecken. Hier weitere Eindrücke des Lichtfestivals:

Gent Lichtfestival

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Mein Highlight des Festivals: Die bunte Videoproduktion mit passender Musik auf der Fassade des Bisschopshuis (Bischofshaus) am Bisdomplein, wie hier in meinem Video zu sehen. (Ton einschalten!) Ich stehe staunend davor und fühle mich wie im Märchen.

Um mich ein wenig aufzuwärmen, entscheide ich mich zwischendurch eine 40-minütige Bootsfahrt mit einem überdachten Boot zu unternehmen. Die Fahrt führt zwar nicht offiziell am Lichtfestivalparcours vorbei, dennoch sind die Fassaden der alten Gemäuer indirekt beleuchtet. Ab der weltberühmten Graslei fahre ich an  beleuchteten Häuserfassaden aus dem 17. Jahrhundert, der Sint-Niklaaskerk, kleinen Brücken, sowie an der mittelalterlichen Festung, Gravensteen, vorbei.  Der Gids liefert die passenden Erklärungen in Niederländisch, die ich euch in meinem nächsten Blogartikel über Gent verraten werde.

Gent Lichtfestival Korenlei

Nun ist es Mitternacht: Licht aus. Spot aus. Gute Nacht Gent! Du warst wunderbar.

Wer übertags durch Gent flaniert, kann sich die zur Veranstaltung passende Ausstellung „Lightopia“ anschauen, wo die Geschichte und Innovation der Lichtkunst gezeigt wird. Die Ausstellung bleibt bis zum 15. März 2015 geöffnet und ist jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro.

Gent Design Museum Lightopia

Lightopia
Design Museum Gent
Jan Breydelstraat 5
9000 Gent
http://www.visitgent.be/nl/event-lightopia

Ein ausführlicher Bericht zur Stadt Gent mit Restaurant-, Übernachtungs- & Shoppingtipps findet ihr hier.

 

Brüssels Klassiker

Anfang Dezember verbringe ich einen seeeehr kalten Tag in Brüssel.
Ich entscheide mir noch einmal Brüssels Klassiker anzusehen. Mein Spaziergang führt mich an diesem Morgen vom Zentralbahnhof zu den königlichen Sankt-Hubertus-Galerien, zur Grand Place, zum Manneken Pis und zum Kunstberg.

In diesem Blogartikel zeige ich euch meine Route die ich gemütlich in nur 30 Minuten zu Fuss zurückgelegt habe.

Ankunft mit dem Zug in Bruxelles-Centrale. Zugegeben der Bahnhof von Brüssel ist nicht so spektakulär wie der Bahnhof von Antwerpen oder Lüttich, dafür liegt er sehr zentral und ist ideal als Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour durch Brüssel. Ich nehme den Ausgang „Grand Place“.
Bahnhof Brüssel

Die Hauptstadt schlummert noch vor sich hin: Die Müllmänner sind unterwegs. Die Schaufenster der Edelboutiquen werden auf Hochglanz gebracht. Die Brüsseler sitzen beim Frühstück in den Straßencafés.
Brüssel

Die königlichen Sankt-Hubertus-Galerien
Über die Rue du Marché aux Herbes erreiche ich schon nach einigen Minuten die königlichen Sankt-Hubertus-Galerien.
Die sollte wirklich jeder gesehen haben, der Brüssel besucht. Die Galerien mit ihrem prunkvollen Glasdach wurden in 1847 erbaut und sollen die schönsten Europas sein. Die Galerien beherbergen ein Theater, ein Kino, stilvolle Cafés, Luxusboutiquen und natürlich die großen Namen der belgischen Schokoladenwelt.  Gut betuchte Menschen und Touristen mit Reiseführern flanieren durch die königlichen Hallen.

Die Sankt-Hubertus-Galerien setzen sich aus drei Teilen zusammen: der „Galerie de la Reine“ (Galerie der Königin), der „Galerie du Roi“ (Galerie des Königs) und der „Galerie du Prince“ (Galerie des Prinzen). Zwischen der Galerie de la Reine und der Galerie du Roi liegt die berühmt berüchtigte Restaurantstraße Rue des Bouchers, wo ich bisher jedoch zweimal abgezockt worden bin und seit 2008 keinen Fuss mehr reinsetzte. Die Restaurants locken mit billigen Angeboten und die Kellner zerren einen fast ins Lokal. Einmal drin muss man sich nicht wundern, wenn aus den angepriesenen 15 € eine Rechnung von 100 € wird. Bon, in sieben Jahren kann sich ja auch vieles ändern…

Sankt Hubertus Galerien

Wenn man einmal durch die hohen Hallen marschiert erreicht man über die Rue d’Arenberg das bekannte Café A la Mort Subite. Hier gibt es verschiedene belgische Biersorten, entweder frisch vom Fass oder aus Flaschen: wie z.B. das Fruchtbier „Kriek“.
Ich gehe allerdings in die andere Richtung durch die Rue de la Collinne zur weltberühmten Grand Place.

Grand Place
Der Grote Markt oder Grand Place ist UNESCO-Weltkulturerbe und einer der schönsten Plätze der Welt. Umgeben von Zunfthäusern aus dem 17. Jahrhundert ragt das Rathaus  von Brüssel (Baujahr 1402) hervor.
Grand Place BrüsselSpitzenläden, Schokoladengeschäfte und jede Menge Souvenirshops befinden sich auf der Grand Place und in den kleinen Pflasterstraßen in der Umgebung.
Schokolade Brüssel
Grand Place BruxellesTraditionell zur Weihnachtszeit wird jährlich ein gigantischer Weihnachtsbaum auf der Grand Place aufgebaut.
Hier finden auch regelmäßig Großveranstaltungen statt: Einmal im Jahr  überdeckt ein riesiger Blumenteppich den gesamten Platz. Oder die Stadt veranstaltet die „Light & Sound Show“ im Rahmen der Veranstaltung „Plaisirs d’Hivers“ (übersetzt: Die Freuden des Winters), wie im folgenden Video zu sehen:

Manneken Pis
Ich laufe quer über die Grand Place zur Rue de l’Etuve, wo sich Brüssels Liebling und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt befindet: der Manneken Pis. Es handelt sich hierbei um eine kleine dafür aber legendenumwobene Brunnenfigur, wo zu jeder Tageszeit Touristen mit Fotoapparaten davorstehen. Unser Manneken ist sehr modebewusst und zählt daher eine Garderobe von 883 Kostümen, die alle im Brüsseler Stadtmuseum „Maison du Roi“ auf der Grand Place ausgestellt sind.  Ich kämpfe mich durch die Touristenmassen und als ich endlich in der ersten Reihe stehe, kann ich ein Foto von ihm machen.
Was viele nicht wissen: Manneken Pis hat auch eine Schwester, Jeanneke Pis, die in der Nähe der Sankt-Hubertus Galerien (Impasse de la Fidélité) hockt.

Manneken Pis

Überreste der ersten Stadtmauer
Vom Manneken Pis aus stapfe ich die Rue du Chêne hinauf und mache rechts einen kleinen Schlenker durch die Rue des Villers um die Überreste der alten Brüsseler Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert zu sehen.

Strasse Brüssel

Neben dem Tour de Villers befinden sich noch zwei weitere Stellen in Brüssel mit architektonischen Überresten aus dem Mittelalter: Tour Noire und Tour Anneessens.
Stadtmauer Brüssel

Kunstberg
Von der alten Stadtmauer laufe ich wieder in Richtung Gare Centrale. Nach knapp zehn Minuten erreiche ich den Monts des Arts oder Kunstberg (sowohl in Deutsch als auch in Niederländisch). Unter König Leopold II wurde Anfang 1900 der Mont des Arts, d.h. der Abschnitt zwischen Grand Place und Königspalast, von einem Landschaftsarchitekten neu geplant. So entstand die heutige Parkanlage.
Wie der Name schon verrät befindet sich hier das Kunst- und Kulturviertel, bzw. das Museumsviertel von Brüssel. In der Nähe sind zum Beispiel das Margritte-Museum, das Musikinstrumentenmuseum im Gebäude des Old England, der BOZAR und die königliche Bibliothek Belgiens. Vom oberen Teil der Anlage sieht man den Turm des Rathauses auf der Grand Place. Bei sonnigem Wetter kann man sogar die Basilica Koekelberg und das Atomium erkennen.
Kunstberg200 Meter weiter befindet sich schon wieder der Hauptbahnhof. Somit endet mein halbstündiger Stadtbummel.
Dieser Spaziergang eignet sich hervorragend um einen ersten Eindruck von Brüssel zu erhalten. Ideal auch für Menschen, die auf der Durchreise sind oder deren Züge Verspätung haben.

Siehe auch folgende Artikel zu Brüssel:
Jugendstil mit toller Aussicht
Ein Sonntagsspaziergang durch Brüssel

Ein Tag in Antwerpen

Verviers (B): 7:39 Uhr: Es ist Montag und ich sitze im Zug.
Mein heutiges Ziel ist Antwerpen: Diamantenstadt. Hafenstadt. Modestadt.

Ich fahre günstig mit der belgischen SNCB: mit einem Rail Pass für nur 7,60 Euro pro Fahrt. Der Pass beinhaltet 10 Fahrten innerhalb Belgiens, kostet 76 Euro und bleibt ein ganzes Jahr gültig. Ich steige in Löwen um und nehme den Zug nach Antwerpen.

Antwerpen – Zentralbahnhof
Das Sightseeing-Programm startet direkt bei meiner Ankunft. 9:30 Uhr, Antwerpen-Centraal. Mein Freund und heutiger persönlicher Guide Jeroen erwartet mich bereits um mir seine Stadt zu zeigen. Jeroen lebt im Antwerpener Umland, hat in Antwerpen studiert und nun einen Job im Stadtzentrum. Er ist genau der richtige um mir die Stadt aus der Sicht eines Einheimischen zu zeigen. Antwerpen Bahnhof Die amerikanische News-Website „Mashable“ hat den Antwerpener Zentralbahnhof zum schönsten Bahnhof der Welt gekürt. Und das noch vor New York’s Old City Hall Station und London’s Saint Pancras Railway Station. Bei der Einfahrt mit dem Zug in Antwerpen-Centraal bleibt mir die Spucke weg: ein architektonisches Meisterwerk auf drei Etagen.

Direkt neben dem Bahnhof liegt der Antwerpener Zoo, das Diamantenviertel und die Shopping-Mall, Meir genannt. Bei der Auswahl und Vielfalt an Geschäften könnte man problemlos einen ganzen Tag shoppen gehen… (was ich heute natürlich nicht mache!! :-))
Antwerpen Meir Über den Boulevard Keyserlei starten wir unseren Stadtbummel auf der Meir und gönnen uns erst einmal einen überteuerten Kaffee im Shoppingcenter Stadfeestzaal, das mit seinen goldenen Verzierungen effektiv an einen antiken Festsaal erinnert.

Voller Energie geht’s weiter links um die Ecke am Rubenshuis vorbei, wo einst der berühmte belgische Maler lebte.

Über der Stadt ragen zwei Türme: einmal der Turm der Kathedrale und daneben – nicht gerade so hoch – der Boerentoren mit dem KBC-Schild obendrauf. Dieser Turm erinnert uns ans New Yorker Empire State Building. Jeroen erklärt mir, dass es in Antwerpen verboten ist ein Gebäude höher als die Kathedrale, d.h. 123 Meter zu bauen.
Antwerpen Kathedrale Am Groenplaats angelangt, ist Jeroen – eingefleischter Fan der Roten Teufel oder wie er sagt „Rode Duivels“ – ganz aus dem Häuschen. Hier befindet sich nämlich das Café Good Kompany vom Kapitän der belgischen Nationalmannschaft Vincent Kompany.
Antwerpen Good Kompany Weiter daneben sehe ich das schöne Gebäude des Hotel Hilton und der Albert Heijn-Supermarkt, wo nur niederländische Spezialitäten angeboten werden.

Auf dem Weg zur Kathedrale befinden sich kleine Sträßchen mit Restaurants, von  denen Jeroen aber ausdrücklich abrät. Touristen können hier genau wie in der Brüsseler Rue des Bouchers schnell abgezockt werden.

An einem wohlklingenden Frauenchor vor der Onze-Lieve-Vrouwekathedraal vorbei geht es zum Hauptplatz von Antwerpen, dem Grote Markt. Vor dem Rathaus herrscht lautes Stimmengewirr und ich sehe ein Brautpaar dick vermummt davor stehen.

Auf dem Großen Markt steht die Statue von Brabo. Die Figur ist heute das offizielle Wahrzeichen der Hafenstadt. Der Legende nach hat Silvio Brabo den Riesen Druon Antigoon getötet, ihm die Hand abgehackt und in die Schelde geworfen. Durch den Begriff „Handwerfen“ zu niederländisch „handwerpen“ soll daraufhin der Name „Antwerpen“ entstanden sein. Allerdings holt Jeroen mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Er erklärt mir, dass das alles Quatsch ist und der  Name „Antwerpen“ durch den Begriff „aan de werf“ (übersetzt „an der Werft“) entstanden sei.

In der Nähe des Grote Markt, in der Pelgrimstraat laufen wir durch ein grosses Tor über den Vlaaikensgang. Das sind kleine alte Gässchen, die aus dem Mittelalter stammen.
Antwerpen Gasse Der Hafen
Der Scheldehafen ist der größte Hafen Belgiens, nach Rotterdam der zweitgrößte Hafen Europas und der siebzehnte der Welt. Hier arbeiten ca. 150.000 Menschen.
Antwerpener Hafen An der Stadtseite des Flusses befindet sich die ‚Noorderterras‘, wo wir eine Promenade stromabwärts spazieren.

Da wir auf die andere Seite des Flusses wollen, nehmen wir zurück an der ‚Zuiderterras‘  eine sehr antike Rolltreppe und knattern 35 Meter in die Tiefe.
Durch den Sint Anna-Tunnel laufen wir fast 1,5 km unter den Fluss durch.
Antwerpen Sint-Anna Tunnel Am Linkeroever (auf der anderen Seite des Flusses) im Stadtteil Sint Anneke angekommen haben wir eine perfekte Sicht über die Skyline von Antwerpen.
Antwerpen Skyline Jeroen empfiehlt Antwerpen im Sommer zu besuchen und dann auf jedenfall ein Picknick mit Blick aufs Wasser und die Stadt im Hintergrund zu machen.

Am Linkeroever befindet sich ausserdem der Sint-Anneke Strand, der bei Sonnenschein gut besucht ist. Von hier aus sind es nur mehr 45 Minuten mit dem Fahrrad bis zur Niederlande.

Nachdem wir die Flussseite wieder gewechselt haben, gönnen wir uns ein Mittagessen im De Groote Witte Arend (übersetzt: der grosse weisse Adler): ein uriges Lokal mit schweren Tischmöbeln und alten Kronleuchtern im mittelalterlichen Stil. Hier esse ich die hausgemachten Garnelenkroketten für 14 Euro. Antwerpen - De groote witte ArendMuseum aan de Stroom
Das MaS liegt – wie der Name schon vermuten lässt – direkt am Wasser. Das rote Gebäude des Museums und der danebenliegende Yachthafen sind auf jedenfall einen Besuch wert. Das Museum zeigt ständige und wechselnde Ausstellungen.

Jeroen erklärt mir, dass man von der Aussichtsplattform des Museums einen tolle Blick über die Stadt hat.  Das Museum ist kostenpflichtig, der Aussichtspunkt aber gratis.
Leider können wir das Angebot nicht testen, da das Gebäude montags geschlossen ist.
Antwerpen MaSt Zuid
Wir laufen weiter und nun durch das exklusive Viertel für Shopping, Cafés und Restaurants De Wilde Zee. Dieses Viertel ist der Anfang des Stadtteils ‚t Zuid, übersetzt der Antwerpener Süden. Hier lebt die Antwerpener Schickeria. In der Nationale Straat trifft man regelmäßig auf Politiker und Künstler. Im Volksmund nennt sich der Stadtteil M’as tu vu, was soviel bedeutet wie: sehen und gesehen werden. Der Paleis voor Schone Kunsten sowie einige namenhafte Modehäuser, wie z.B. Het Modepaleis des Designers Dries Van Noten befinden sich ebenfalls in ‚t Zuid.
Antwerpen De wilde zee Studentenviertel
De Stadswaag ist the place to be für junge Menschen.
Im Sommer sitzen die Terrassen rappelvoll.  Die Studenten leben hier in Kots und auch die Hochschul- und Universitätsgebäude befinden sich in diesem Viertel.
Antwerpen - Studentenviertel Stadswaag Wir setzen unseren Spaziergang nun durch den Stadtpark in Richtung Hauptbahnhof und Diamantenviertel fort.
Antwerpen Stadtpark Diamantenviertel
Bevor wir die heutige letzte Station und das Diamantenviertel in Angriff nehmen mache wir noch einen Zwischenstopp im Café Gustav am Roosevelt-Plaats, wo sich auch der grosse Busbahnhof befindet. Das Lokal ist très chic mit gediegener Piano-Musik und fein gekleideten Kellnern. Es erinnert mich direkt an das Kaffeehaus Grosz in Berlin.
Café Gustav Antwerpen Letzte Station: Das Diamantenviertel und gleichzeitig jüdisches Viertel liegt direkt am Zentralbahnhof. Antwerpen ist Europas grösstes Diamantenzentrum. Hier lebt und arbeitet die Hälfte der europäischen Diamantenschleifer. Wir spazieren durch das Viertel und sehen ein Diamantengeschäft neben dem anderen. Dazwischen liegen Banken, Versicherungen und Verbände, die meist das Wort „Diamant“ in ihrem Namen führen.

Schliesslich stehen wir vor der grossen grauen Fassade der Antwerpener Diamantenbörse. Später recherchiere ich, dass im Diamantenhandel strenge Bräuche herrschen: die Geschäfte an der Börse werden von Hand zu Hand und ohne Papiere erledigt. Wer gegen die Regeln verstösst wird ausgeschlossen. Sein Name hängt weltweit am Schwarzen Brett der Diamantenbörsen. Die Juden bilden in Antwerpen eine starke und eng zusammenlebende Gemeinde. Der Diamantenhandel, Stolz und Reichtum der Stadt, ist in fester jüdischer Hand. 90 % der Antwerpener Juden leben vom Diamantengeschäft.
Antwerpen Diamanten Die Ruien – Antwerpen von unten
Dass man problemlos einen ganzen Tag durch die Stadt spazieren kann, habe ich heute festgestellt. Antwerpen bietet das gleiche Abenteuer aber auch unter der Erde an. Die Ruien sind ein Netzwerk von unterirdischen Gängen, die früher offene Kanäle waren und mit der Zeit überwölbt wurden. Sie führen quer durchs Stadtzentrum, so z.B.: unters Rathaus hindurch. Der Eingang ist in der Suikerrui.

Fazit
Nach diesem Stadtbummel durch die Stadt habe ich einen grossen Misch Masch an verschiedenen Bauarten gesehen. Für mich ist Antwerpen die raue Schwester von Brügge und Gent. Eine Stadt direkt am Wasser mit schönen Fassaden, verborgenen Innenhöfen, viele Kirchen und jede Menge netter Lokale, die ich nachstehend noch nennen werde…

Tot ziens Antwerpen! 

Bars/ Cafés: 

Mama Matrea 
Lange Nieuwstraat 13
2000 Antwerpen
Cocktailbar mit leckeren und bezahlbaren Cocktails in der Nähe des Studentenviertels.

Muze Jazzcafé
Melkmarkt 15
2000 Antwerpen
Gemütliches Musikcafé auf zwei Etagen mit einer kleinen Bühne im Hinterbereich.

De Vagant
Reyndersstraat 25
2000 Antwerpen
Café, Restaurant & Spirituosengeschäft mit rund 400 Schnäpsen und Likören zur Auswahl inkl. Blick auf die Kathedrale.

Café Kassa4
Ossenmarkt 21
2000 Antwerpen
Geselliges Café und the place to be in Anwerpen für sowohl Studenten als auch Politiker.

Brasserie Gustav
Van Ertbornstraat 2
2018 Antwerpen
Schickes Café & Restaurant im Herzen Antwerpens mit gediegener Hintergrundmusik.

Het Stadsmagazijn
Café & Restaurant
Keistraat 5-7
2000 Antwerpen
Treffpunkt der Antwerpener Kulturszene mit angeschlossenem Kulturzentrum und Endpunkt der Ruienwanderung (unterirdisches Antwerpen) in der Nähe des MAS-Museums.

Restaurants: 
Tipp: Restaurants im Stadtzentrum vorher reservieren.

ViaVia – Travellers Café
Wolstraat 43
2000 Antwerpen
Belgische und exotische Gerichte aus der Welt. weltweite Kette mit Niederlassungen in Afrika, Asien, Europa, Zentral- und Südamerika.

Pelgrom
Pelgrimsstraat 15
2000 Antwerpen
Traditonelle flämische Küche und Bierspezialitäten im mittelalterlichen Ambiente.

Lollapalooza
Pelgrimsstraat 15
2000 Antwerpen
Stylisches und geselliges Restaurant mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Jeroen’s Empfehlung: Pasta Lollapalooza.

De groote witte Arend 
Reyndersstraat 18
2000 Antwerpen
Breitgefächertes Speisenangebot und mehr als 90 verschiedene Biere zur Auswahl.

Eethusije ‚t Neuzeke
Prekersstraat 40
2000 Antwerpen
Kleines geselliges Restaurant in Antwerpens Süden mit täglich wechselnden Angeboten zu demokratischen Preisen. Direkt daneben befindet sich das Café Het Neusje.  

Volef’s
Oude Leeuwenrui 23
2000 Antwerpen
Gehobene französische Küche in der Nähe vom Museum aan de Stroom.

Bedankt Jeroen voor je hulp!

Rezept: Belgische Waffeln

Bevor wir die Kilos der vergangenen Festtage wieder abstrampeln, gibt es dieses Wochenende noch ein herzhaftes Rezept aus der belgischen Küche: ich backe die gute alte Belgische Waffel!

Kürzlich in den Straßen unserer Hauptstadt schlug mir der leckere Duft von frisch gebackenen Waffeln – den legendären Gaufres de Bruxelles – entgegen.

Seitdem habe ich mir fest vorgenommen noch einmal selbst zum Waffeleisen zu greifen. Wir Belgier unterscheiden zwischen der Lütticher Waffel und der Brüsseler Waffel.

In diesem Beitrag findet ihr beide Rezepte: 

Kurz nachdem das gusseiserne Waffeleisen auf den Markt kam, kreierte Maximilien Consael im Jahr 1856 die Brüsseler Waffel. Im Gegensatz zur Lütticher Waffel verwendet der Bäcker hier einen locker fluffigen Eierteig mit viel Buttergeschmack.

Zutaten für 8-10 kleine Waffeln:
2 Eier
250g Mehl
30g Kristallzucker
25cl Milch
25cl lauwarmes Wasser
12g Hefe
100g Butter
1 Prise Salz

Zutaten Belgische Waffeln

Zubereitung:

Butter in einen Kochtopf geben und bei niedriger Temperatur schmelzen. Danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
– 2 Eier und 25 cl lauwarmes Wasser mit einem Handrührer vermischen.
– 250g Mehl (durch ein Sieb), 30g Zucker und 1 Prise Salz einrühren.
– Die Milch wärmen, bis sie lauwarm ist und mit 12g Hefe vermischen.
– Die Milch mit Hefe unter den Teig rühren.
– Die geschmolzene Butter hinzugeben.
– Alles gut mit dem Handrührer vermengen bis dieser schön glatt ist.
– Die Schüssel abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
– Nach 30 Minuten das Waffeleisen vorheizen und vor jedem Backgang mit Margarine einpinseln.
– Pro Brüsseler Waffel (pro Hälfte im Waffeleisen) ca. 5 Esslöfel Teig reingeben und ca. 3-4 Minuten backen.

Waffeleisen

Die Lütticher Waffel wurde der Legende nach im 18. Jahrhundert vom Koch des Fürstbischofs von Lüttich kreiert und gilt seitdem als Spezialität der Region.

Das Besondere an der Lütticher Waffel ist die unregelmässige Form und der Hagelzucker der beim Backvorgang im Waffeleisen karamellisiert. Die Waffel ist somit schon sehr süss und braucht eigentlich keine weitere Beilage mehr.

Zutaten für ca. 15 kleine Waffeln:
400 g Weizenmehl
160 ml lauwarme Milch
2 Eier
150 g Hagelzucker
50 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Tütchen Trockenhefe
100 g Butter, zimmerwarm
1 Vanilleschote, Mark

Mehl, Salz, Zucker (der Hagelzucker folgt erst ganz zum Schluss) und Trockenhefe zusammen in einer Schüssel vermischen. Eier, Butter und Vanillemark dazugeben. Die lauwarme Milch unter ständigem Rühren hinzugeben bis ein glatter Teig ohne Klümpchen entsteht. Den Teig 45 Minuten ruhen lassen, damit er aufgehen kann. Danach Hagelzucker in den Teig geben und Waffeleisen vorheizen. Das Waffeleisen vor jedem Backvorgang mit etwas Margarine einfetten. Kleine Portionen 5-10 Minuten im Waffeleisen backen.

Für beide Waffeln gilt:

Sie schmecken am besten warm.
Als Beilagen kann man Erdbeeren, Bananen, Marmelade, Sirup, Schlagsahne, heisse Schokolade oder wie hier Puderzucker verwenden.

Brüsseler Waffel

Bon appétit!

(Rezept gefunden bei: Tourismus Wallonie-Brüssel)

Silvester in Luxemburg

Es ist Silvestertag. Ich bin in Luxemburgs gleichnamiger Hauptstadt. Ich bleibe bis zum nächsten Tag in der Stadt und begrüsse das neue Jahr an der Place de la Constitution. Luxemburg ist in erster Linie Finanzplatz und beherbergt einige europäische Institutionen. Darüber hinaus hat Luxemburg eine geschichtsträchtige Altstadt und ist seit 1994 UNESCO – Weltkulturerbe.

Am Nachmittag unternehme ich eine Besichtigungstour durch die klirrende Kälte der Stadt. Ausgangspunkt ist der grosse Parkplatz Glacis, wo ich mein Auto gratis abstellen kann. Auf diesem Parkplatz findet jedes Jahr im August die Schuberfuer statt: eine der größten Volksfeste Europas mit Kirmesständen, Achterbahnen, einem Riesenrad und jede Menge Imbissbuden.

Direkt daneben liegt der schöne Stadtpark. Ein Drittel der Stadt ist grün: hübsche Gärten und Parks durchziehen die Hauptstadt. Ich gehe an einem Springbrunnen und einem grossen Piratenschiff aus Holz vorbei.

Park Luxemburg

Adolphe-Brücke
Nach 15 Minuten Fussmarsch durch den weitläufigen Park erreiche ich das erste Wahrzeichen der Stadt: die Pont Adolphe (Adolphe-Brücke) an der Avenue Marie Thérèse. Seit 1903 überragt die „Bréck“ (Brücke in Luxemburgisch) das Petruss-Tal. Am 23. Juni begehen die Luxemburger hier ihren Nationalfeiertag mit einem grossen Feuerwerk.  Aktuell ist die Brücke krank und braucht einen Verband. Sie wird zur Zeit für rund 63 Millionen € saniert.

Adolphe-Brücke Luxemburg

Gëlle Fra – Goldene Frau
Ein wenig weiter auf dem Place de la Constitution habe ich eine schöne Sicht auf die Adolphe-Brücke, das Tal und das Erinnerungsdenkmal Gëlle Fra. Die Goldene Frau wurde 1923 zum Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Luxemburger Soldaten errichtet. Sie besteht aus einer vergoldeten Frauengestalt und einem schlanken Steinobelisk.  Heute ist die Gëlle Fra das Symbol für Freiheit und Widerstand der Luxemburger. Im Hintergrund erkenne ich die Kathedrale „Unserer Lieben Frau“, die 1613 errichtet wurde.

Gëlle Fra - Goldene Frau LuxemburgPlace Guillaume II
Links daneben gehe ich die Stufen zum Place Guillaume II hinauf. Der Platz – in Deutsch Wilhelmsplatz genannt – wurde nach Wilhelm II., König der Niederlande und Großherzog von Luxemburg, benannt. Wilhelm II. wurde mit einer grossen Statue ein Denkmal auf diesem Platz geschaffen.  Hier steht zur Zeit eine grosse Schlittschuhbahn umgeben von schönen Häuserfassaden und gemütlichen Cafés. Links davon gehe ich ins Tourist Info einen nehme mir einen neuen Stadtplan. Die freundliche Rezeptionistin erklärt mir unter anderem, dass das Tourist Info täglich geführte Wanderungen durch die Altstadt organisiert. Am Place Guillaume II. befindet sich zudem das Hotel de Ville, das Rathaus der Stadt.

Place Guillaume - Rathaus LuxemburgGrande Rue – Einkaufsstraße
Durch die Klenge Passage gehe ich einige Stufen runter über den Place des Armes, dem Paradeplatz zur Grande Rue: Luxemburgs Einkaufsstrasse. Viele Menschen sind hier und suchen wohl noch nach dem passenden Outfit für den Sprung ins neue Jahr. Die Geschäfte haben heute bis 16 Uhr geöffnet. Im Stadtzentrum sind von C&A bis Louis Vuitton alle möglichen Marken vertreten. Ich laufe die Grande Rue entlang in Richtung Rue du Marché aux Herbes, wo sich das Großherzogliche Palais befindet.

Grande Rue Einkaufsstrasse LuxemburgPalast des Großherzogs
Während in anderen Ländern Könige, Fürsten oder Präsidenten ein Land repräsentieren, übernimmt der Großherzog diese Rolle in Luxemburg. Seit dem Jahr 2000 ist Henri von Nassau der Großherzog von Luxemburg. Er gilt als einer der reichsten Monarchen Europas. Seine Stadtresidenz, in der Rue du Marché aux Herbes gelegen, hat eine wunderbare Fassade im Stil der flämischen Renaissance. Hiervor sehe ich einen ernsten Wachmann mit schwingender Hand und Gewehr auf- und abmarschieren.  Bei der Wachablösung grinsen zwei Soldaten sich an. Bei der Queen in London geht das was ernster zu. Im Sommer darf der Palast sogar besichtigt werden. Henri von Luxemburg verbringt die meiste Zeit auf seinem Landsitz, aber der Großherzogliche Palast im Stadtzentrum gilt als sein offizielles Heim.

Palast des Grossherzogs LuxemburgChocolate House
Mein Gesicht friert langsam ab. Zeit für eine Pause: Direkt gegenüber des Palastes befindet sich das Chocolate House by Nathalie Bonn. Im Erdgeschoss ist ein Shop, wo man Trinkschokolade, Pralinen usw. einkaufen kann. Auf der ersten Etage sitzt der Teesalon rappelvoll. Der kleine Raum ist mit Holzbalken und Kronleuchtern geschmackvoll eingerichtet. Ich ergattere den letzten Sitzplatz  und wärme mich mit einer warmen Milch mit Honig auf.

Alter Fischmarkt
Wieder aufgetaut geht es nun einmal um den Palast herum in die Rue de l’Eau. Hier sehe ich die Fassade des Palastes von der anderen Seite. Der abgelöste Wärter von vorhin wird gerade durch das grosse Tor rausgelassen.  Der Fischmarkt ist das historische Zentrum der Altstadt. Die Häuserfassaden sind sehr alt und zum Teil auch heruntergekommen. Versteckt in einer Ecke sehe ich ein altes Haus –Ilôt Gastronomique genannt – durch dessen Passage ich hindurchlaufe und viele kleine Restaurants sehe. Am Fischmarkt befindet sich auch die älteste Kneipe Luxemburgs aus dem Jahr 1691.
Fischmarkt LuxemburgJPGStadtteil Grund
Vom Fischmarkt gehe ich weiter in Richtung Grund. Ich erblicke nach fünf Minuten Luxemburgs Business-Plattform, den Kirchberg, am Horizont. 

Kirchberg Luxemburg

Auf dem Bock-Felsen befinden sich die freigelegten Reste des alten Schlosses des Luxemburger Adels. In den Bock-Kasematten kann man die unterirdischen Überreste der ersten Grafenburg, sowie unterirdische Befestigungsgänge besichtigen. In der archäologischen Krypta, das Vorzimmer der Bock-Kasematten, wird eine audiovisuelle Show zu den Ursprüngen der Stadt gezeigt. Diese ist in den Wintermonaten aber leider geschlossen.

Auf dem Chemin de la Corniche, auch der schönste Balkon Europas genannt, habe ich freie Sicht auf das Tal der Alzette, das Rham-Plateau und den Stadtteil Grund.
Bockfelsen Luxemburg

Silvesterabend:
Nach drei Stunden in der Kälte checke ich im Hotel Parc Belle-Vue mit Sicht auf das Petruss-Tal ein und mache mich startklar für den Silvesterabend. Ich gehe mit Freunden ins Restaurant ZanZen, wo alles – auch wir – in Black & Red dekoriert sind. Wir bekommen bis  Mitternacht ein 6-Gänge Menu serviert. Ein DJ sorgt für gemütliche Atmosphäre. Kurz vor Mitternacht laufen wir hinaus zur Brücke bei der „Gëlle Fra“. Die Stadt Luxemburg organisiert kein Feuerwerk, dafür darf jeder sein eigenes Feuerwerk anzünden. Wir beobachten das Spektakel mit gefühlten anderen 1000 Menschen von der Brücke aus. Nachdem wir 2015 willkommen geheissen haben, laufen wir zum  Rives de Clausen, der Partymeile Luxemburgs…

Na dann, frohes Neues Jahr! 🙂


Restaurants
In Luxemburg kann man sehr gut essen, vor allem ausländische Küche:

In der Rue du Nord, in der Nähe des Palastes, befinden sich viele gute Restaurants, wie z.B.:
Restaurant Pizzeria Onesto
italienische Küche
http://www.resto-onesto.lu

Chiggeri
bietet eine der grössten Weinkarten der Welt!
http://www.chiggeri.lu 

Celadon
thailändische Küche
http://www.celadon.lu

Weitere Empfehlungen:
Royal Bengal
sehr gute und bezahlbare indische Küche im einfachen Ambiente.
161, route de Longwy
L-1941 Luxembourg – Merl
www.royalbengal.lu 

Due Galli
feine italienische Küche, gehobenere Preisklasse.
71, Rue de Merl
L-2146 Luxembourg
http://duegalli.lu

ZanZen
gute Küche in chilliger Atmosphäre
27-29, rue Notre Dame
L – 2090 Luxembourg
http://zanzen.lu

Brideler Stuff 
gut bürgerliche Küche ausserhalb des Zentrums
1, rue Lucien Wercollier
L-8156 Bridel
http://www.bridelerstuff.lu

Weitere Blogartikel:
Ein Sonntagsspaziergang durch Brüssel
Leckeres Berlin
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