It’s Tea Time: Frischer Blechkuchen selbstgemacht

Die Vögel zwitschern. Die Sonne lacht. Menschen stürmen die Eisdielen.
Frühling, endlich bist du da!

Passend zur neuen Jahreszeit zeige ich euch in diesem Blogartikel ein leckeres Rezept für einen fruchtig-frischen Blechkuchen mit Mandarinen:

Zutaten: 
Für den Teig: 
200g Butter (ich verwende Sanella)
300g Zucker
300g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
4 Eier
100 ml Fruchtsaft von den Mandarinen

Für den Belag:
Ca. 820 g Mandarin-Orangen aus der Dose
1 Packung Pudding-Vanillepulver
100g Zucker
400g Schmand
Milch

Mandarinenkuchen - Zutaten

Zubereitung: 
1. Die Früchte abtropfen lassen und den Saft auffangen.
2. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
3. Der Teig:
– Den Backofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheizen.
– Butter und Zucker (200g) mit dem elektrischen Handrührer cremig schlagen.
– Eier unterrühren.
– Mehl, Backpulver und Salz in den Teig reinsieben und vermischen.
– 100 ml vom aufgegangenen Mandarinensaft dazugeben.
– Den Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und für 20 Minuten goldbraun backen.
– Danach abkühlen lassen.

Blechkuchen gebackener Teig4. Der Belag:
– Puddingpulver mit 100g Zucker vermischen.
– 6 EL Milch hinzugeben und mit dem Schneebesen verrühren bis eine glatte Masse entsteht.
– 440 ml Milch aufkochen und vom Herd nehmen.
– Pudding/Zuckergemisch einrühren.
– Den Topf wieder auf den Herd stellen und alles während 1 Minute zu einer dicken Creme verrühren.
– Gut abkühlen lassen und dabei gelegentlich umrühren.
– Den Schmand unterrühren.
5. Die Creme auf den Teig verteilen und die Früchte obendrauf verteilen.
Mandarinenkuchen

Schon fertig!:-)
Bon appétit!

 

Weitere Rezepte bei Belizzima: 

Belgische Waffeln
Pflaumencrumble mit Haferflocken
Glühwein selbstgemacht
Smoothie mit Blaubeeren

Europaspaziergang in Brüssel

Brüssel, Hauptstadt Belgiens. Hauptstadt Europas. Heute bin ich im Südosten der Stadt unterwegs, im lebhaften Europaviertel.

Ich starte meinen Europaspaziergang an der Place Luxembourg mit einem Tässchen Kaffee auf einer der vielen schönen Terrassen. Der Platz ist umgeben von Restaurants, mittendrin eine Grünanlage, rundherum tobt der Verkehr.  Absoluter Blickfang des Platzes ist das alte Bahnhofsgebäude der Gare du Luxembourg, wo sich das Europäische Parlament im Hintergrund auftürmt.

Place Luxembourg BrüsselAm alten Bahnhofsgebäude mit der schönen Uhr laufe ich links um die Ecke auf die Esplanade des EU-Parlaments. Die Esplanade ist die Fussgängerzone vor dem EU-Parlament und der Gare du Luxembourg. Die Stimmung ist busy busy. EU-Angestellte, Journalisten und Politiker laufen in schicken Anzügen geschäftig um die Wette. Auch das Parlamentarium, das Besucherzentrum des EU-Parlaments, befindet sich an der Esplanade. Jeder kann hier täglich und kostenlos die digitale und sehr aufwändige Ausstellung zur Europäischen Union anschauen.

Esplanade BrüsselDas Gebäude des EU-Parlaments ist einfach nur gigantisch. Die Fensterputzer haben auf jeden Fall alle Hände voll zu tun. Die EU-Abgeordneten aus den Mitgliedstaaten tagen entweder in Brüssel oder in Strassburg.

EU-Parlament BrüsselVom EU-Parlament gelange ich nach zwei Minuten zum Ausschuss der Regionen und Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, zwei Nebenorgane der EU. Hier gibts abgesehen von einer Fassade nichts Spektakuläres zu entdecken.

Nach weiteren fünf Minuten erreiche ich den ersten Park. Der Leopoldpark ist eine kleine grüne Oase im Europaviertel. Von der Parkseite sehe ich das EU-Parlament aus einem anderen, aber genauso imposanten Blickwinkel. Davor stehen einige historische Gebäude, wie z.B. das Königliche Institut für Naturwissenschaften. Am grossen Teich schmeissen Kinder den Enten Brotkrümel zu.

Parc Leopold BrüsselLunchtime! Darauf freue ich mich schon den ganzen Morgen! Heute gibt es die besten Fritten überhaupt. Ich marschiere entschlossen zur berühmten Fritterie Antoine. Ich übertreibe keinesfalls, denn diese Bude mitten auf der Place Jourdan wurde schon oft zur besten Frittenbude weltweit gekürt (u.a. von der New York Times). Die Frittenbude besteht schon seit 60 Jahren und wird in der 3. Generation geführt. Ich vermute, dass Antoine in jedem Reiseführer als Insidertipp gehandelt wird, denn hier stehen zu jeder Zeit Menschen und möchten die weltberühmten Fritten testen. Die umliegenden Cafés haben sich ebenfalls auf diesen Rummel eingestellt, denn überall ist das Mitbringen von Frittentüten erlaubt.
Place Jourdan Brüssel AntoineWeiter gehts zur Rue de la loi: Eine der wichtigsten Strassen Brüssels. Die Rue de la loi (übersetzt: Strasse des Gesetzes) kennt man aus den Medien. In den Gebäuden dieser Strasse werden sowohl auf europäischer als auch auf belgischer Ebene Gesetze ausgetüftelt.

Rue de la loi BruxellesDie EU-Kommission befindet sich im Berlaymont-Gebäude und bildet die Zentrale der Europäischen Institutionen. Mit der Metro erreicht man die Station Schuman ab dem Zentralbahnhof nach nur fünf Stops. Das Gebäude war früher ein grosses Frauenkloster. Hier lebten die Damen von Berlaymont. Von 1992 – 2004 war das Gebäude wegen Asbestbelastung geschlossen und nach Renovierungsarbeiten in 2004 wieder neueröffnet. Aktuell sitzt hier Kommissionspräsident Juncker mit seinen 28 Kommissaren und regiert die Europäische Union.

Europäische Kommission Brüssel BerlaymontDirekt gegenüber dem Berlaymont-Gebäude befindet sich der Europäische Rat. Hier tagen die Staats- und Regierungschefs aus den aktuell 28 Mitgliedsstaaten, zusammen mit dem Kommissionspräsidenten und dem Präsidenten des Europäischen Rates.

Europäischer Rat BrüsselSchon von weitem erkenne ich die bekannte Quadriga des Triumphbogens. Das bedeutet der Parc du Cinquantenaire (übersetzt: Park des 50. Jahrestags oder Jubelpark) ist nicht mehr weit.
Im Vergleich zum Leopoldpark ist der Jubalpark mit 37ha Fläche sechsmal grösser. Jogger drehen ihre Runden, andere geniessen die Frühlingssonne auf einer Parkbank. Zwei schöne Bauwerke stechen mir ins Auge: das Autoworld – und das Militärmuseum.  Der Park eignet sich bei Sonnenschein natürlich sehr gut für ein Picknick. Und wer es etwas schicker mag, dinniert in der Parkside Brasserie, direkt am Eingang des Parks.

Parc Cinquentenaires BrüsselTipp für Schnäppchenjäger: Am Wochenende sind die schicken Hotelzimmer im Europaviertel sehr stark reduziert.

 

Zu Gast in der belgischen Sterneküche

Samstagabend. Ein grosser Abend steht bevor, denn ich esse zum aller ersten Mal in einem Sternerestaurant.

Über Belgien kann man so einiges sagen, aber wenn es ums Essen geht, sind die Belgier mit vielen ausgezeichneten Feinschmeckerrestaurants absolut auf der kulinarischen Höhe.

Heute bin ich im „Hotel Zur Post“ zu Gast. Der Chefkoch des 1-Sternerestaurants hat sein Handwerk in Düsseldorf, Gent, Paris und New York gelernt und führt das Gourmetrestaurant nun in dritter Generation.

Als ich das Restaurant betrete, herrscht eine sehr einladende Atmosphäre: gedimmtes Licht, Kerzenschein, leise Musik, frische Blumen und weisse Tischtücher.

In einer Sesselecke im Barbereich bestelle ich einen Aperitif und das Menu „BEST OF …2003-2014“.  Zu jedem Gang wird der Sommelier den passenden Wein reichen. Also nur mehr zurücklehnen und geniessen.

Ich zeige euch mein kulinarisches Erlebnis in 10 Instagram-Bildern:

Das Programm startet mit dem Hausaperitif: Blutorange und Ingwer mit Cava aufgeschüttet. Sehr erfrischend.
Dazu werden vier verschiedene Amuse-Bouche gereicht:
– Lachs mit Kruste und Wasabi
– Karottencreme
– Zwiebelconfit
– Hörnchen mit Ardenner Schinken-Mousse

Amuse-Bouche

Zu Tisch gehts weiter mit der ersten Vorspeise oder wie der Kellner sagt: Die „Vorvorspeise“: Kokosschaumsüppchen mit Zitronengras.

Kokossüppchen mit ZitronengrasErste Vorspeise: Königskrabbe mit Avocado-Mousseline, frischem Koriander, Krokant aus Leinsame mit Granny Smith Apfel und Wasabi Eis.
Weisswein: 2013, Muscadet de Sèvre-et-Maine – Les Gras Moutons (Domaine de la Pépière).

Vorspeise Sterneküche

Zweite Vorspeise: Angelbarsch a la plancha mit asiatischem Wurzel-Gemüse, getrockneten Oliven und Granatapfelkernen.
Am Tisch – nachdem der Teller schon serviert wurde – gibt der Kellner noch einmal Tamarinde-Bouillon über das Gericht.
Dazu ein sehr leckerer trockener Weisswein: 2012, Saar Riesling (Weingut Van Volxem)

Vorspeise Sternerestaurant

Dritte Vorspeise: Jakobsmuschel mit Kaffir-Limette, Beluga Linsen und Mandel Emulsion.
Der Weisswein wird schon immer dunkler: 2013, Le Roc Blanc – Véritable Vin de Table de France pour la table (Domaine le Roc)

Jakobsmuschel Sternerestaurant

Hauptgang: Anjou-Täubchen geräuchert à 65°, gebackene Entenleber, vergessenes Gemüse (gemeint sind Pastinaken) und Kartoffelgalette.
Rotwein: 2013, Côtes du Roussillon Villages – Segna de Cor (Le Roc des Anges)

Taube Sternerestaurant

Vordessert: Zitronencreme

Zitronencreme Sterneküche

Dessert: Schokolade und Sauerkirsch … Idee Schwarzwälder Torte
Dazu ein leicht prickelnder und süsser Rosé-Wein, der perfekt zum Nachtisch passt: Bugey Cerdo, Domaine Raphäel Bartucci.

Dessert Sternerestaurant

Zum Kaffee werden weitere Petits Fours gereicht.

Petits Fours Sterneküche

Fazit: leckerer Gaumenschmaus mit asiatischem Touch, super Wein und sehr guter Service.

Adresse: 
Hotel Zur Post
Hauptstrasse 39
4780 Sankt Vith
Belgien
www.hotelzurpost.be

Mit dem Auto:
– 1 Stunde von Aachen entfernt.
– 1 Stunde 40 Minuten von Köln und Brüssel entfernt.

Reisebericht Bali

Welcome to BALI! So steht‘s schon bei der Ankunft am Flughafen von Bali geschrieben. Das trifft 100%ig zu, denn auf Bali habe ich mich seeeeehr willkommen gefühlt.

Welcome to Bali

Ich berichte in diesem Artikel über die Highlights meiner Reise auf der Insel der Tempel und tropischen Wälder.
Bali ist meine erste Asienreise und dementsprechend ist auch alles so neu und aufregend. Ich fliege ab Frankfurt am Main bis Singapur (+/- 13 Stunden) und von Singapur geht’s weiter nach Denpasar, der Hauptstadt von Bali (+/- 3 Stunden).
Ich freue mich sehr auf den Flug, denn ich fliege mit der schicken Fluggesellschaft Singapore Airlines im 2-stöckigen Airbus A380 auf zwei Etagen. Der Riese fliegt immer die gleichen Langstrecken:  Singapur – Frankfurt – New York und zurück.
Der Service an Bord ist top: eigene Decke, eigenes Kopfkissen, eigenes Bordkino (viele Filme in deutscher Sprache), super Verpflegung mit leckerem Magnum-Eis für zwischendurch.

Natürlich bin ich bei meiner Ankunft im Land des Lächelns ziemlich ko. Aber um dem Jetlag keine Chance zu geben, heißt es jetzt: Augen AUF und durch! Klar, das heiße und drückende Klima bin ich nicht gewohnt. Selbst die Kamera ist nicht zu gebrauchen, da die Linse immer wieder durch die hohe Luftfeuchtigkeit beschlägt. An jeder Ecke schlägt mir diese süße Geruch von Räucherstäbchen entgegen, der von den Opfergaben der Einheimischen stammt. Die Balinesen stellen täglich schön gewickelte Blumengebinde in ihre Haustempel, vor Geschäfte oder einfach auf die Bürgersteige um böse Geister zu bekämpfen.
Bali Opfergaben

Die Menschen auf Bali haben mich stark beeindruckt: Sie sind freundlich, offen, arbeitswillig, tief verwurzelt in ihrer Religion und haben zudem IMMER ein Lächeln auf den Lippen. Daher wird Bali auch zurecht die Insel des Lächelns genannt. Im Gegensatz zu einem flüchtigen „Hallo“ in unseren Breitengraden, nehmen die Menschen auf Bali sich gebührend Zeit für die Begrüßung. Das gilt auch für Touristen wie mich: Die Hände vor der Brust gefaltet, nach vorne beugen und CHEESE.

Nach zwei Tagen Akklimatisierung im Hotel starte ich eine 3-tägige Rundreise mit einer deutschen Reisegruppe und dem balinesischen Reiseleiter: Butja. Er trägt wie alle Männer auf Bali ein Tuch um den Kopf und wickelt sich auch jeden Morgen seinen Sarong -eine Art Wickelrock- um.

Bali Reiseführer

Highlights: 

Der „Barong“ Tanz ist ein traditioneller balinesischer Tanz, wo die guten Geister die bösen Geister bekämpfen. Der Barong ist eine Märchenfigur: eine Mischung aus Löwe und Fledermaus. Ich schaue mir mit der Reisegruppe eine Aufführung an und bin sehr beeindruckt von den traditionellen Gewändern der Schauspieler.
Barong Tanz

Elefantenhöhle oder „Goa Gajah“: mein erster Tempel auf Bali, ihm werden noch viele folgen. Hier lerne ich, dass jeder der den Tempel betritt seine Knie bedecken muss und – genau wie Butja – einen Sarong umbinden muss. Die Sarongs werden vor jedem Tempel angeboten. In manchen Tempelanlagen darf man sogar nur barfuss eintreten.

Aus dem klimatisierten Bus raus ab in die erdrückende Hitze, an der man fast eingeht. Jede Menge Stufen geht’s nun hinunter um zur Elefantenhöhle zu gelangen. Die Goa Gajah wurde im 9. Jahrhundert erbaut und war seitdem  eine heilige Stätte für die Balinesen.

Goah Gaja - Elefantenhöhle Bali

Stadt „Ubud“
In der Nähe der Elefantenhöhle befindet sich Ubud, eine Künstler- und Handwerkerstadt mitten auf Bali. Bekannt wurde Ubud durch den Film „Eat, Pray, Love“, wo Julia Roberts einige Szenen auf dem Wochenmarkt gedreht hat.
Der Reisebus trifft abends in der Stadt ein. Auf Empfehlung von Butja besuche ich das Café Wayan, wo  die Tische nur 10cm höher als der Boden sind und ich mich im Schneidersitz auf den Boden setzen muss.
In Ubud übernachte ich im Hotel Champlung Sari, auch Affenhotel genannt.

Der Aufenthalt ist eine lustige Angelegenheit. Diese kleinen raffinierten Äffchen hauen vor allem morgens im offenen Frühstücksraum richtig auf den Putz. Ein Kellner hat alle Hände voll zu tun, indem er die Affen versucht vom Essen fernzuhalten.  Ich selbst mache mir am Frühstückstisch ein Marmeladenbrot, möchte genüsslich abbeissen und ZACK schnappt mir ein Affe das Brot vor der Nase weg.

Spaziergang durch die Reisfelder. 
Ein Viertel der Insel besteht aus Reisterrassen. Der Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Balinesen. Bei ca. 4 Millionen Einwohner bauen die Reisbauern den Reis überwiegend zum Eigenbedarf an.
Reisfelder Bali

Bali Reisterrassen

Muttertempel – Pura Besakih
Die Balinesen sind größtenteils Hinduisten. Der Besakih – von Butja nur Muttertempel genannt – ist der wichtigste Tempel (Pura) der Indonesier und das größte Heiligtum. Die gläubigen Inseleinwohner pilgern mindestens einmal im Jahr zum Muttertempel. Selbst für unseren Reiseführer Butja ist heute ein besonderer Tag, denn er ist für diesen Besuch richtig schick gekleidet.

Butja

Die Tempelanlage ist auf 950 Meter Höhe gebaut und besteht aus 200 Gebäuden: sehr gross und imposant. Unsere Gruppe hat die Ehre einer traditionellen Zeremonie (eigentlich nicht für Touristen) beizuwohnen. Andächtig stehen wir am Rande des Geschehens und sehen den Einheimischen gebannt zu.

Bali Zeremonie Besakih

Ort „Lovina“: 
In Lovina, im Norden Balis, übernachtet die Reisegruppe die zweite und letzte Nacht. Lovina ist eine Wortschöpfung aus Love und Indonesia. Ergibt: ich liebe Indonesien. Der Ort ist vor allem bekannt für die Delfine, die man hier beobachten kann.
Zum Abschluss grillen wir am Abend den frischgefangenen Fisch, „Mahi Mahi“ am Strand. Ein sehr fester und geschmackvoller Fisch, der wie Steak schmeckt. Abgesehen von den Mückenstichen, ein sehr schöner Abend am anderen Ende der Welt.
Morgens um 5 Uhr werde ich durch den Ruf zum Gebet der islamischen Minderheit auf Bali geweckt. Die Gesänge hören sich sehr schön an.

Auf dem Weg zurück nach Legian meistert die Reisegruppe noch einige Stationen: Als erstes steigen wir an diesem Morgen in den Dschungel hinab um den Git Git Wasserfall zu sehen, Balis höchster und schönster Wasserfall.

Git Git Wasserfall

Weiter geht es dann mit dem Bus über Bergstrassen zum Seetempel.
Der Pura Ulun Danu Bratan – auch Seetempel genannt – liegt in den Bergen auf 1200 Meter Höhe.
Seetempel Bali

Einige Tempelhäuschen liegen im Bratan See, einem Vulkansee. Andere Schreine liegen – direkt angrenzend – in den wunderschönen und grosszügigen Gartenanlagen.

Bali Gartenanlage

Pura Tannah Lot, der letzte Tempel meiner Rundreise und wieder genauso beindruckend. Tannah Lot bedeutet: „Land inmitten des Meeres“. Den Tempel erreicht man über den Sandstrand und nur bei Ebbe. Bei Flut sieht der Tempel sehr beeindruckend aus, da er nur von Wasser umgeben ist und isoliert aus den Wellen ragt.
Bali Seetempel

Kuta & Legian:
Zurück von der tollen Rundreise kehre ich in mein Haupthotel in Legian zurück. Wie die meisten Baliurlauber habe ich nur Übernachtung mit Frühstück gebucht.  Auf der ganzen Insel kann man nämlich für wenige Euros sehr lecker auswärts essen gehen.
Kuta ist eine lebendige und pulsierende Stadt: Leuchtreklamen von KFC, Pizza Hut und Mc Donalds schreien mir entgegen. Zudem sehe ich hier Diskotheken, Restaurants, Touristenshops und natürlich den kilometerlangen Sandstrand.

Bali KutaLegian, wo mein Hotel liegt, ist ein Vorort von Kuta. Die beiden Orte sind durch die Jala Legian oder Legian Road verbunden. Diese Strasse ist ideal zum Flanieren, wenn man mal etwas Abwechslung braucht. Zu Fuß erreiche ich sehr viele Restaurants: von asiatisch über italienisch bis zum Fisch oder Steak vom Grill finde ich immer das Passende. Besonders gut habe ich übrigens in Kuta im Un’s gegessen. Alle Lokale sind überdacht, aber immer nach außen hin offen. Klar, denn selbst am Abend und ohne Sonne bleibt es brüllend warm. Ein Leguan im Baum ist zu meinem grossen Entsetzen nichts außergewöhnliches.

Bemerkenswert lecker ist die balinesische Küche:  jedes Gericht wird liebevoll auf den Teller gezaubert. Typisch balinesich sind zum Beispiel Nudelgerichte mit frischem Gemüse, Fleischspiesschen mit Erdnusssoße oder die crispy Duck (knusprige Ente).  Der Wein ist durch den Import sehr teuer, daher trinke ich zum Essen meistens das lokale Bier BINTANG.

Essen Bali

Fazit: Bali war eine überwältigende und sehr intensive Reise. Soviel Natur, Tempel und lachende Menschen. Nach dieser Reise wird mir stark bewusst, wie verschieden die Existenten auf dieser Welt doch sein können.

Weitere Fotoimpressionen meiner Reise:

Vulkan Bali

Bali Felder

Bali Einheimischer

Bali Reis

Bali Arbeiter

Bali Tempel

Bali Reisbauer

Bali Ananasanbau

Bali Vulkan

Affen Bali

 

Bali Tempelanlage

Bali Schulkinder

Balinese beim Gebet

Hausaltar

Balinese

Hochzeitsfeier Bali

Pura Besakih

Strandeingang Bali

Siehe auch: Reisebericht Thailand 

 

Rezept: Pflaumencrumble

Zur kalten Jahreszeit teste ich nochmal ein herzerwärmendes Rezept: Pflaumencrumble frisch aus dem Backofen.

Hierfür brauche ich folgende Zutaten: 

750g Pflaumen
60g Zucker
1 1/2 TL Zimt
1 EL Zitronensaft
100g zarte Haferflocken
90g brauner Zucker
75g Mehl 
90g Butter

Pflaumencrumble

Zubereitung: 
Die Pflaumen waschen, entsteinen und halbieren. Da aktuell keine frischen Pflaumen im Angebot sind, nehme ich Pflaumen bzw. Schattenmorellen aus dem Glas.
Ich brauche nun zwei Schüsseln:

In Schüssel Nr. 1 vermische ich die Pflaumenhälften mit 1 TL Zimt und dem Zitronensaft. Wer gerne Zitrone hat, kann auch etwas mehr hinzugeben. Anschliessend fette ich eine Auflaufform mit Butter ein und verteile das Pflaumengemisch  darin.

Wer den Crumble direkt servieren möchte, sollte nun den Backofen auf 180 °C vorheizen.

In Schüssel Nr. 2 vermische ich die Haferflocken, den braunen Zucker, 1/2 TL Zimt und das Mehl. Dann knete ich die Butter mit den Händen in die Masse, bis sich alles schön vermischt hat. Zuletzt verteile ich die Krümel über die Pflaumen.

Dann stelle ich die Auflaufform für 40 Minuten in den Backofen und fertig ist der goldbraun gebackene Pflaumencrumble.

CrumbleWichtig ist den Crumble heiss zu servieren. Die Auflaufform kann man auch sehr gut vorbereiten und zu einem späteren Zeitpunkt in den Ofen schieben. Dazu passt am besten eine Kugel Vanilleeis.

Eine Auflaufform reicht für +/- 6 Personen. 

Den Crumble kann man natürlich auch mit Äpfeln oder Zwetschgen zubereiten.

Bon Appétit!