Städtetrip nach München

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal überhaupt München besucht: eine sehr grüne, gemütliche Stadt mit beeindruckenden Prachtbauten und Flaniermeilen.
München ist einerseits traditionell: nach dem Motto „a jedem Eck a Gaudi“ steht da das Hofbräuhaus, an jeder zweiten Ecke gibt’s einen Biergarten. Das Essen ist deftig und wird – genau wie das Bier – immer in großen Portionen serviert.
Andererseits ist München hipp, modern und modebewusst mit einem ganz eigenen Lifestyle, sozusagen die bayerische Version von Düsseldorf.
Vom Flughafen erreiche ich nach einer 30-minütigen Fahrt mit der Straßenbahn den Hauptbahnhof im Stadtzentrum. 3 Tage in der Stadt. Das ist der Plan.
München hat ein flaches Relief, daher kann man die Stadt sehr gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdecken. Auch das U-Bahn Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Die Tramlinien 16 und 18 verlaufen von Ost nach West und somit quer durchs Zentrum: eine gute Alternative die Stadt bei Regenwetter zu entdecken.thumb_IMG_2515_1024

Der Marienplatz ist Puls der Stadt und der wohl bekannteste Platz im Zentrum. Täglich findet hier 2-3x am Tag ein Glockenspiel am neuen Rathaus statt. Eine Attraktion für jeden Super-Touristen. Der autofreie Marienplatz hat eine eigene U-Bahn Station und ist somit idealer Ausgangspunkt für eine Besichtigung der Altstadt.thumb_IMG_2518_1024

Schloss Nymphenburg
München ist voll von großen herrschaftlichen Bauten. Eine davon ist das Schloss Nymphenburg nördlich des Stadtzentrums. Erbaut von 1664 bis 1757, diente das Schloss den bayerischen Herrschern als Sommerresidenz. Bei meiner Ankunft beobachte ich die eleganten Schwäne, die im Schlosskanal vor sich hin treiben und bestaune die 700m lange Front der barocken Schlossanlage.thumb_IMG_2542_1024Hinter den Gebäuden befindet sich der Schlossgarten mit den Gewächshäusern.  In diesem weitläufigen und noch dazu öffentlichen Park kann es gut sein, dass Sportstars wie Philipp Lahm vorbei joggen. Ein Besuch des Schloss Nymphenburgs lohnt sich auch im Winter. Denn sobald der Schlosskanal vereist ist, entsehen hier 40 Bahnen zum Eisstockschießen (sehr verbreiteter Volkssport im Alpenraum).  Die Räume im Schloss können besichtigt oder für Veranstaltungen gemietet werden.thumb_IMG_2568_1024

Der Olympiapark ist ein weitläufiges Gelände bestehend aus großen Grünflächen, dem Olympiasee, sowie Gebäuden verschiedenster Architekturarten. Errichtet wurde der Park speziell für die Olympischen Spiele in 1972. Oft finden hier Veranstaltungen wie Konzerte oder Public Viewings statt. Der Park eignet sich perfekt für einen Spaziergang oder eine kleine Radtour.thumb_IMG_2583_1024Direkt neben dem Olympiapark befindet sich das Sea Life Museum und das architektonisch beeindruckende BMW Museum.thumb_IMG_2570_1024

Der Englische Garten ist die grüne Lunge Münchens an der Isar. Mit der U-Bahn fahre ich zum Odeonsplatz und gelange von hier aus vorbei an der bayerischen Staatskanzlei direkt in den Englischen Garten. Ich spaziere in Richtung Wasser, wo Surfer versuchen die berühmt berüchtigte Eisbachwelle zu bezwingen.thumb_IMG_2616_1024Weiter geht’s zum Chinesischen Turm, der schon etwas in die Jahre gekommen ist. Bei Sonnenschein ist der Biergarten am Turm dafür umso beliebter. Nach einem ausgiebigen Spaziergang im Englischen Garten flaniere ich weiter zur Leopoldstraße. Auf diesem großen Boulevard findet man viele Cafés und Restaurants, wie zum Beispiel das gemütliche Lokal „Cadu, Café an der Uni“. thumb_IMG_2626_1024

Das Lenbachhaus, eines der vielen Münchener Museen hat es mir besonders angetan.
Das Gebäude – mit seinen großen hellen Räumen und einem schönen Innengarten – ist sehr einladend. Das Museum wurde in 2013 nach einer 4-jährigen Renovierungsphase neu eröffnet und zeigt vor allem moderne Kunst des letzten Jahrhunderts. Am bekanntesten und auch sehr sehenswert ist die Ausstellung des „Blauen Reiter“, eine der bedeutendsten Künstlergruppen zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit u.a. August Macke und Wassily Kandinsky.  Eintritt:10 €.thumb_IMG_2674_1024

Umgeben von vielen Kirchen liegt der Viktualienmarkt direkt neben dem Marienplatz und ist Münchens größter und ältester Lebensmittelmarkt. An kleinen Ständen bieten die gestandenen Münchener Originale einheimische und exotische Waren an.
thumb_IMG_2708_1024Valentin Karlstadt – Musäum
Diese Schreibweise lässt schon leichte Verrücktheit erahnen. Wer also für nur 2,99 € etwas Skurriles und Lustiges sehen möchte, ist im Valentin Karlstadt-Musäum – im Turm des Isartors – genau richtig.thumb_IMG_2734_1024Während meines Rundgangs stelle ich fest, dass an Karl Valentin eigentlich nichts normal war. Er lebte von 1882 – 1948 und war zugleich Komiker, Filmemacher und Volkssänger. Die Musäums-Website lockt die Besucher wie folgt: „Treffen Sie ein Universalgenie. Als grotesk-komisches Gesamtkunstwerk bleibt er einzigartig und bis heute unerreicht: Karl Valentin.“
Gezeigt werden persönliche Dokumente, Briefe, Zitate („Die Zukunft war früher auch besser!“), Fotos und Videoaufnahmen von Karl Valentin und seiner Gefährtin Liesl Karlstadt.
Das urgemütliche Turmstüberl unterm Dach – ein kleines einfaches Restaurant – ist der krönende Abschluss des Museumsbesuches. Übrigens: Senioren über 99 Jahren haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt. Gut zu wissen!
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Neben dem durchgetakteten Sightseeing-Programm empfehle ich unbedingt eine Auszeit zum Shopping. München bietet sich dafür ganz besonders gut an. In einer ganz entspannten und melodiösen Atmosphäre starte ich meine Shoppingtour in den Stacchus Passagen quasi im Untergeschoss des Karlsplatzes. thumb_IMG_2509_1024Am Marienplatz gehen die Kaufinger- und Neuhauserstraße ab, beides große Straßen mit den bekannten Geschäften, aber auch mit alteingesessenen Traditionshäusern, wie dem Männerausstatter Hirmer. In den Passagen „5 Höfe“ lohnt sich allein schon wegen der Architektur der Besuch. Natürlich sollte man die Maximilianstrasse auch unbedingt mal gesehen haben, hier gilt aber: Shopping nur mit fremder Kreditkarte.
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Weitere Tipps:
Hotel:
Art Hotel München
Paul-Heyse-Str. 10
D- 80336 München
http://www.arthotelmunich.com/
Kleines Hotel mit modernen Zimmern in der Nähe des Hauptbahnhofs und der Theresienwiese (Veranstaltungsort: Oktoberfest)

Restaurant:
Cadu, Café an der Uni
Ludwigstraße 24
D-80539 München
Alternatives Studentenflair. Das Essen ist frisch und lecker.
http://www.cadu.de/

Weitere Fotos:
Werbetafel für die Sammlung „Blauer Reiter“ im Lenbachhausthumb_thumb_IMG_2643_1024_1Buntes Treiben am Karlsplatzthumb_IMG_2502_1024Karlstor hinter dem Karlsplatz: Einlass zur Shopping- und Flaniermeilethumb_IMG_2503_1024Tafeln am Viktualienmarktthumb_IMG_2706_1024Statue an der Ludwigsstraßethumb_IMG_2624_1024Schwäne am Schloss Nymphenburgthumb_IMG_2546_1024Biergartenstimmung in Münchenthumb_IMG_2526_1024

Zu Besuch auf einem französischen Weingut

Freitag. Sonnenschein. Der Geruch von Sommer liegt in der Luft. Ein liebevoll gedeckter Tisch erwartet mich im südfranzösischen Ort Villecroze, zwischen Salernes und Draguignan gelegen.

Zur Mittagszeit besuche ich das Weingut „Château Majoulière“ der belgischen Weinbauern Béatrice und Stefan.

Chateau de Majouliere - WeingutIn 2007 erfüllten die beiden sich ihren Traum vom eigenen Weingut. Stefan, eigentlich Chirurg im Krankenhaus von Mol (B) hat sich gemeinsam mit seiner Frau Béatrice eine Nebenexistenz als Winzer in Südfrankreich aufgebaut. Ihr Ziel: Zukünftig ganz vom Weingeschäft leben.
Chateau de Majouliere  - VerkaufsraumIhre Geschichte:
Das Paar war mit ihren beiden Söhnen auf Spanienurlaub, wo es aber nur geregnet hatte. Nach einem Blick auf die Wetterkarte entschied Stefan kurzerhand die letzte Ferienwoche im sonnigen Luberon in der Provence (F) zu verbringen. Von diesem Ort verzaubert, kaufte sich die Familie dort ein Ferienhaus. Freunde und Bekannte kommen regelmäßig zu Besuch. Jeden Tag trägt Stefan viele leere Weinflaschen zum Glascontainer. Er denkt sich: „Ein Ferienhäuschen mit einem Hektar Weinreben zum Eigengebrauch wäre schon toll: So könnte ich meinen eigenen Wein für meine Freunde produzieren.“

Schlussendlich hat die Familie Rehen-Van Baelen ein Weingut mit 12ha Weinreben gekauft. Die Gebäude des neugetauften „Château Majoulière“ waren anfangs in einem sehr schlechtem Zustand, dafür waren die Weinpflanzen von Topqualität.

Als Chirurg hat man natürlich nicht unbedingt Ahnung, wie Wein angebaut wird. Für Stefan aber absolut kein Hindernis sich in Fachliteratur zu stürzen und Önologen auszuquetschen, bis er genug wusste, um seinen eigenen Wein herzustellen.

Der Vorbesitzer des Weingutes hat Flaschen in Massen produziert. Leider litt die Qualität des Weines auch sehr darunter. Die Reben hingen über und über mit Trauben.  Stefan und Béatrice hingegen wollten von Anfang an Wein von hoher Qualität produzieren. Sie entzweigen ihre Reben sorgfältig bis auf zwei Zweige, damit die Trauben genug Platz haben und somit gut reifen können. Mit dieser Vorgehensweise haben sie schon viele Medaillen eingeheimst.
Chateau de Majouliere - Winzer StefanBei einem Rundgang durch das Weingut lebt Stefan richtig auf. Seine Augen strahlen, wenn er vom Weinanbau berichtet. Wer denkt das Ehepaar lehne sich den ganzen Tag gemütlich zurück und lebe wie Gott in Frankreich, hat sich getäuscht. Denn wie ich heute erfahre, steckt eine Menge Arbeit hinter dem Weinanbau. Das Ehepaar führt alles in Eigenregie durch: Von der Produktion über das Marketing bis hin zum Verkauf. Um alles unter Kontrolle zu halten jetten die beiden einmal im Monat zu ihrem Weingut nach Villecroze.Chateau de Majouliere - WeinfässerDas Weingut gehört zur „Appelation des Coteaux Varois“. Sowohl der Rotwein als auch der Weißwein reift in Eichenfässern.
Chateau Majouliere - WeinprobeStefan und Béatrice stellen fünf verschiedene Sorten Rotwein her. Der erste Rotwein und zugleich der teuerste im Angebot „Cuvée Béatrice“ hat schon zahlreiche Medaillen gewonnen. Daneben stellen sie noch einen Rosé und einen Weißwein her. Der Preis einer Weinflasche aus dem „Château Majoulière“ liegt zwischen 6€ und 15€.Chateau Majouliere - VerkaufsraumPro Jahr verkauft das Winzerpaar 35 000 Flaschen an Privatpersonen. Sie verkaufen ihren Wein sowohl im eigenen Laden auf dem Weingut als auch in Belgien, privat oder auf Weinmessen. Den Laden betreibt eine südfranzösische Angestellte. Alle Messen stemmt das Ehepaar alleine.Chateau de Majouliere - WeinkisteDer Name „Majoulière“ bedeutet auf alt Provenzalisch „Weinstock“ oder „Weingarten“.
Chateau de Majouliere - Stefan und BéatriceNach 5 Stunden vor Ort verabschiede ich mich von den beiden.

Danke Stefan und Béa für den sehr schönen Nachmittag.

Adresse in Frankreich:
Château de Majoulière
1242 Route de Draguignan
F – 83690 Villecroze

Adresse in Belgien:
Beatrice en Stefan Reher – Van Baelen
Ispralaan 59
B – 2400 Mol

Website: http://www.chateaudemajouliere.fr

Fertig in Köln

Mit Bloggerfreundin Jeanette besuche ich an einem sonnigen Tag das Lokal „Fertig“ in Köln, das ich in diesem Artikel vorstelle. Wir verabreden uns an einem Montag um 17.00 Uhr in der Kölner Südstadt. Auf den ersten Blick sieht das „Fertig“ wie eine gewöhnliche kölsche Eckkneipe aus.
Die Schiefertafel am Eingang verspricht schon Leckeres: „Haben Sie genug Zeit? Wir kochen frisch!“ Na dann, setzen wir uns mal auf die Terrasse…
Fertig Eckkneipe Köln

Das „Fertig“ ist keine gewöhnliche Kölner Kneipe. Denn das Lokal bietet eine hervorragende französisch angehauchte Küche.
Abgesehen von einer gut bestückten Weinkarte, gibt’s keine Speisekarte: der Inhaber setzt uns demonstrativ die Tafel vor den Tisch. Beim Lesen schmunzele ich über den kölsch-französischen Slang: „Boudin – Himmel un Ääd op französisch“.
Koeln Fertig Speisekarte

Natürlich müssen wir uns selbst von der hochgepriesenen Küche des „Fertig“ überzeugen. Ich bestelle mir eine Forelle mit Mandeln.
Fertig Koeln Forelle

Jeanette wählt das Schnitzel mit Kartoffelsalat. Wir werden beide nicht enttäuscht. Im Gegenteil wir sind begeistert von dem sehr leckeren frischen Essen und dem guten Service.
Fertig Koeln Schnitzel

Sowohl auf der Aussenterrasse als auch innen fühlt man sich gleich gut aufgehoben. Die Einrichtung ist traditionell und urig. Die Atmosphäre ungezwungen und entspannt. Fertig Koeln Gaststätte

Fazit: Das Fertig = kölscher Flair mit leckerer Küche.

Adresse:
Fertig
Bonner Strasse 26
D-50677

Öffnungszeiten: 
Montag – Samstag: ab 17:00 Uhr (Küche: ab 18:00 Uhr)
Sonn- und Feiertags ab 17:00 Uhr
Fertig Koeln

P.S.: Jeanette ist übrigens Autorin des Blogs Wilder Wegesrand. Hier schreibt sie über alles Essbare was sie am Wegesrand findet und wie sie es zu Gelees, Marmeladen, Tees, etc. verarbeitet.

London – 10 Dinge, die du machen solltest (Teil 2)

Im ersten Teil zu 10 Dinge, die du in London machen solltest habe ich folgendes beschrieben:
1. Camden Town
2. Tube fahren
3. Portobello Road Market
4. Besuch in einem traditionellen Pub
5. Londons Parks

Hier folgt die Fortsetzung der Reihe mit noch mehr Highlights für London:

6. East End
Das East End ist ein altes Londoner Stadtviertel und liegt etwas ausserhalb des pulsierenden Zentrums, in der Nähe des Tower of London. An der U-Bahn-Station „Aldgate East“ starte ich meinen Streifzug durchs East End.
Aldgate East Train Station
Hier werden Erinnerungen wach, denn vor 10 Jahren musste ich mit meiner englischen Gastmutter die Serie „Eastenders“ – die englische Version der Lindenstrasse – anschauen. Genau hier, im East End, trieb auch in früheren Zeiten Serienmörder Jack the Ripper sein Unwesen.
east end church LondonIm Gegensatz zum gediegenen Londoner Stadtzentrum, sieht das East End so ganz anders aus: kleine Läden, enge Gassen, alte Häuserfassaden und Graffiti-Kunstwerke an den Wänden. Um Brick Lane und Great Eastern Street findet man sehr viele hippe Bars, Clubs und vor allem Vintage Läden. Bekannt im East End ist das Fish & Chips-Restaurant „Poppies“.
East End LondonDer Spitalfields Market ist eine der bekanntesten Attraktionen im Viertel. Verrückte Stände in einer grossen Markthalle mit vielen Menschen drum herum.
Spitalfieldsmarket East End London7. Teekaufhaus
Das Nationalgetränk der Briten? Ganz klar: Tee! Genauer genommen: schwarzer Tee mit Milch und das zu jeder Tageszeit.
Ich besuche den berühmten Teeladen „Fortnum & Mason“ in der Nähe des Picadilly Circus.
Schon das toll verzierte Schaufenster versetzt mich in ein anderes Jahrhundert zurück.
Fortnum und Mason Teeladen LondonInnen sieht’s very british aus. Kronleuchter, Marmorsäulen und schick gefüllte Regale mit Tee, Kaffee, Wein und Spirituosen auf zwei Etagen. Im hinteren Bereich sitzen Gäste beim Afternoon Tea. Fortnum & Mason ist seit 1707 Hoflieferant und auf jedenfall einen Besuch wert.

Adresse:
Fortnum & Mason
181 Piccadilly
St. James’s, London W1A 1ER
Fortnum & Mason Teeladen8. Londons Museen
London ist das Schlaraffenland für Museumsliebhaber. Bei Platzregen und auch sonst lohnt sich ein Besuch in einem der über hundert Museen.
In den bedeutendsten Museen ist der Eintritt sogar kostenlos. So z.B. im Natural History MuseumDesign Museum, Science MuseumMuseum of London und in den drei folgenden:
Das British Museum ist ein weltberühmtes Nationalmuseum und Londons populärste Attraktion. Werke und Skulpturen aus aller Welt und verschiedenen Epochen sind hier ausgestellt. Besonders sehenswert ist auch die Architektur des Gebäudes mit dem berühmten Glasdach über dem Great Court.
Das Victoria & Albert Museum, kurz V&A, ist eines der weltgrössten Kunstmuseen mit einer eigenen Modeabteilung. Kunstgegenstände, wie Gemälde, Möbel, Skulpturen und Kleidungsstücke aus 3000 Jahren sind hier ausgestellt.
Die National Gallery am überfüllten Trafalgar Square zeigt rund 2000 Gemälde aus Westeuropa, darunter Werke von Künstlern wie Leonardo da Vinci, Van Gogh, Rembrandt oder Renoir.
National Gallery London Trafalgar Square9. Shopping
Ladies aufgepasst! In London kann man shoppen bis zum Umfallen. Hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Shopping-Hotspots in London:
Die Oxford Street ist Londons grösste Einkaufsmeile. Auf 2,5 Kilometer sehe ich hier bekannte internationale Marken, aber auch englische Häuser wie z.B. Topshop.
Weitere bekannte Shoppingadressen sind:
– Regent Street (Shops: Anthropologie, Banana Republic)
– Covent Garden & St. Martins Courtyard
– Seven Dials und Monmouth Street
– Carnaby Street
– Marylebone High Street
London und Shopping, da denken die meisten aber zuerst einmal an das Kaufhaus Harrods: das bekannteste Kaufhaus Londons und eines der exklusivsten weltweit. Sehr schön anzusehen und gleichzeitig die Preise zu bestaunen.
Wer es alternativ und ausgeflippt mag, ist wie gesagt in Camden Town oder im East End gut aufgehoben.
Harrods London10. Abends: Ausgehen in SOHO am Picadilly Circus
Der Picadilly Circus  verbindet die wichtigsten Strassen Londons. Die grosse Leuchttafel kennt jeder aus dem Fernsehen. Die Station „Picadilly Circus“ ist einfach mit der U-Bahn über die Bakerloo Line oder Picadilly Line zu erreichen.

Im angrenzenden SOHO-Viertel geht am Abend die Post ab. Und wie! Die Strassen, Restaurants und Pubs sind vollgestopft mit Menschen. Vor Clubs und Diskotheken stehen die Leute bis auf die Strasse Schlange.  Es ist so laut und verrückt. Kurzum: The place to be at night.Picadilly Circus LondonWie New York hat auch London ein Chinatown. In der Parallelstraße zum Leicester Square gelegen, ebenfalls in der Ecke Picadilly Circus und gaaanz einfach zu finden. Hier finde ich Chinesische Supermärkte, Restaurants und Bars. Die Strassen sind hell beleuchtet. Chinatown ist schön für einen kleinen Abendspaziergang durch die bunten Gassen.Chinatown London

Fazit: London you’re simply amazing! 

siehe auch:
London – I love it
London – 10 Dinge die du machen solltest (Teil 1)

London – 10 Dinge, die du machen solltest (Teil 1)

Neben Tower Bridge, Big Ben und Westminster Abbey hat London noch so viel mehr Schätzchen herzugeben.  In den zwei folgenden Blogartikeln schreibe ich über 10 wunderbare Dinge, die du in London gesehen haben solltest.

1. Camden TownCamden Town LondonIm Norden Londons ist ganz schön was los. In Camden Town, der früheren Heimat von Amy Winehouse, ist alles irgendwie anders, crazy und schräg. Die total angesagte Gegend in London ist Heimat der Punks und Goths, des alternativen Lebensstils. In Camden befinden sich kleine verrückte Läden, sowie die Camden Markets: die grössten und bekanntesten Märkte von London. Ich bin an einem Samstagmorgen in dieser Gegend unterwegs und nicht die Einzige. Pro Woche besuchen rund 500 000 (!!) Menschen die Camden Markets. Camden Town People LondonIch habe das Ziel „Stables Market“ vor Augen. Nach 10 Minuten Fussmarsch ab der U-Bahnstation „Chalk Farm“ erreiche ich die auf den ersten Blick unscheinbare Anlage des grössten Marktes in Camden: The Stables Market (übersetzt: Ställe-Markt).
Stables Market Camden Town LondonIn der ehemaligen Stallanlage werden vor allem Kleider und Möbel angeboten. Neugierige Menschen streifen durch die Gänge.Stables Market Shops LondonHinter jeder Ecke erwartet mich eine neue Überraschung. Ich sehe viele bunte und schillernde Shops mit ausgefallenen Sachen. Grosse Marken gibt’s hier keine. Shop Stables MarketDer Laden „Cyberdog“ fasziniert mich am meisten. Von aussen höre ich Elektromusik und nachdem ich vom Erdgeschoss die Stufen in den Keller hinabsteige, bin ich in einer anderen Welt. Die Musik hämmert, alles ist dunkel und in Neonlicht getaucht. Ausgeflippt gekleidete Verkäufer halten die Touris vom Fotografieren ab. Im Cyberdog wird alles Mögliche in Neon angeboten, Hauptsache es leuchtet. Cyberdog Stables MarketIn der Stallanlage wird an sehr vielen Marktständen gutes Essen angeboten. Ein Koch hält mir ein Stück frittiertes Hühnchen auf Augenhöhe: „Wanna try the chicken???“ Of course! Wer nicht auf dem Markt essen möchte, findet fünf Minuten weiter das Burgerrestaurant „Haché“: laut Insider sehr empfehlenswert.
Eat Stables Market London

2. Tube fahren
„Mind the gap between platform and train“ (übersetzt: Beachten Sie die Lücke zwischen Bahnsteig und Zug): diesen Satz habe ich gefühlte 100x während meines Aufenthaltes gehört. Die Londoner nennen die U-Bahn „Tube“ (übersetzt: Röhre). Mit dem Tube bewege ich mich sehr einfach und schnell unterhalb der Stadt fort. London hat das grösste U-Bahn-Netz Europas und das drittlängste der Welt (nach Shanghai und Peking).  Die Linien und deren Züge unterscheidet man ganz einfach anhand ihrer Farben voneinander. Ein besonderes Erlebnis sind die ewig langen Rolltreppen (bis zu 60 Meter lang), die z.B. an der Station Angel oder Piccadilly Circus auftauchen.
Underground London

3. Portobello Road Market
Londons Stadtteil Notting Hill ist durch Julia Roberts und Hugh Grant weltberühmt geworden. In Notting Hill befindet sich auch der Portobello Road Market. Der bekannteste und schönste Strassenmarkt Londons. Von Antiquitäten über Haushaltswaren bis zum Schmuck gibts hier alles was das Herz begehrt. Direkt daneben – in der Portobello Road – befindet sich die Hummingbird Bakery, bekannt für ihre leckeren American Cupcakes.

4. Besuch in einem englischen Pub
Einmal traditionell Fish & Chips mit Ale? Ist zwar nicht ganz mein Geschmack, aber dennoch ist die Atmosphäre in den englischen Pubs sehr urig, traditionell und einfach gemütlich. Die Speisekarten der Londoner Pubs ähneln sich alle: traditionelles English Breakfast, Fish & Chips und Burger in allen Variationen.  In London kann man aber auch sehr nobel und exotisch essen. Einfache Verpflegung gibts bei den bekannten Ketten „Pizza Express“ oder „Wagamama“ (japanisches Schnellrestaurant und Nudelbar). Pub London

5. Londons Parks
„Die spinnen, die Briten!“: schon als Kind habe ich in „Asterix bei den Briten“ gelernt, dass die Engländer verrückt sind, wenn es um ihre Gärten geht.
Da wundert es mich natürlich überhaupt nicht, dass London so eine grüne Stadt ist. Ich bin begeistert von den grosszügigen Grünanlagen mit den Seen und den vielen verschiedenen Tierarten im Herzen der Stadt.
Parc LondonDie Parks sind sehr sauber und gepflegt und zu dieser Jahreszeit in voller Farbenpracht.
Tulpen Park LondonIn vielen Parks kann man für 2 £ pro Tag eine Liege mieten und die Sonne geniessen. St. James Park LondonDer Hyde Park ist Londons grösster und bekanntester Park.
St. James Park, Green Park und Hyde Park bilden zusammen mit den Kensington Gardens  einen 4 km-langen Grünstreifen im Zentrum von London. Mittendrin: Buckingham Palace.
Sint James Park LondonEtwas weiter nördlich – neben Camden Town – befindet sich der der Regents Park und Primrose Hill. Von ganz oben habe ich eine tolle Sicht auf die Stadt…
Primrose Hill London

siehe auch: London – I love it!

Tipps 6-10 folgen folgen in Kürze bei Belizzima!

(Thanks Fabrice!)