Fertig in Köln

Mit Bloggerfreundin Jeanette besuche ich an einem sonnigen Tag das Lokal „Fertig“ in Köln, das ich in diesem Artikel vorstelle. Wir verabreden uns an einem Montag um 17.00 Uhr in der Kölner Südstadt. Auf den ersten Blick sieht das „Fertig“ wie eine gewöhnliche kölsche Eckkneipe aus.
Die Schiefertafel am Eingang verspricht schon Leckeres: „Haben Sie genug Zeit? Wir kochen frisch!“ Na dann, setzen wir uns mal auf die Terrasse…
Fertig Eckkneipe Köln

Das „Fertig“ ist keine gewöhnliche Kölner Kneipe. Denn das Lokal bietet eine hervorragende französisch angehauchte Küche.
Abgesehen von einer gut bestückten Weinkarte, gibt’s keine Speisekarte: der Inhaber setzt uns demonstrativ die Tafel vor den Tisch. Beim Lesen schmunzele ich über den kölsch-französischen Slang: „Boudin – Himmel un Ääd op französisch“.
Koeln Fertig Speisekarte

Natürlich müssen wir uns selbst von der hochgepriesenen Küche des „Fertig“ überzeugen. Ich bestelle mir eine Forelle mit Mandeln.
Fertig Koeln Forelle

Jeanette wählt das Schnitzel mit Kartoffelsalat. Wir werden beide nicht enttäuscht. Im Gegenteil wir sind begeistert von dem sehr leckeren frischen Essen und dem guten Service.
Fertig Koeln Schnitzel

Sowohl auf der Aussenterrasse als auch innen fühlt man sich gleich gut aufgehoben. Die Einrichtung ist traditionell und urig. Die Atmosphäre ungezwungen und entspannt. Fertig Koeln Gaststätte

Fazit: Das Fertig = kölscher Flair mit leckerer Küche.

Adresse:
Fertig
Bonner Strasse 26
D-50677

Öffnungszeiten: 
Montag – Samstag: ab 17:00 Uhr (Küche: ab 18:00 Uhr)
Sonn- und Feiertags ab 17:00 Uhr
Fertig Koeln

P.S.: Jeanette ist übrigens Autorin des Blogs Wilder Wegesrand. Hier schreibt sie über alles Essbare was sie am Wegesrand findet und wie sie es zu Gelees, Marmeladen, Tees, etc. verarbeitet.

London – 10 Dinge, die du machen solltest (Teil 2)

Im ersten Teil zu 10 Dinge, die du in London machen solltest habe ich folgendes beschrieben:
1. Camden Town
2. Tube fahren
3. Portobello Road Market
4. Besuch in einem traditionellen Pub
5. Londons Parks

Hier folgt die Fortsetzung der Reihe mit noch mehr Highlights für London:

6. East End
Das East End ist ein altes Londoner Stadtviertel und liegt etwas ausserhalb des pulsierenden Zentrums, in der Nähe des Tower of London. An der U-Bahn-Station „Aldgate East“ starte ich meinen Streifzug durchs East End.
Aldgate East Train Station
Hier werden Erinnerungen wach, denn vor 10 Jahren musste ich mit meiner englischen Gastmutter die Serie „Eastenders“ – die englische Version der Lindenstrasse – anschauen. Genau hier, im East End, trieb auch in früheren Zeiten Serienmörder Jack the Ripper sein Unwesen.
east end church LondonIm Gegensatz zum gediegenen Londoner Stadtzentrum, sieht das East End so ganz anders aus: kleine Läden, enge Gassen, alte Häuserfassaden und Graffiti-Kunstwerke an den Wänden. Um Brick Lane und Great Eastern Street findet man sehr viele hippe Bars, Clubs und vor allem Vintage Läden. Bekannt im East End ist das Fish & Chips-Restaurant „Poppies“.
East End LondonDer Spitalfields Market ist eine der bekanntesten Attraktionen im Viertel. Verrückte Stände in einer grossen Markthalle mit vielen Menschen drum herum.
Spitalfieldsmarket East End London7. Teekaufhaus
Das Nationalgetränk der Briten? Ganz klar: Tee! Genauer genommen: schwarzer Tee mit Milch und das zu jeder Tageszeit.
Ich besuche den berühmten Teeladen „Fortnum & Mason“ in der Nähe des Picadilly Circus.
Schon das toll verzierte Schaufenster versetzt mich in ein anderes Jahrhundert zurück.
Fortnum und Mason Teeladen LondonInnen sieht’s very british aus. Kronleuchter, Marmorsäulen und schick gefüllte Regale mit Tee, Kaffee, Wein und Spirituosen auf zwei Etagen. Im hinteren Bereich sitzen Gäste beim Afternoon Tea. Fortnum & Mason ist seit 1707 Hoflieferant und auf jedenfall einen Besuch wert.

Adresse:
Fortnum & Mason
181 Piccadilly
St. James’s, London W1A 1ER
Fortnum & Mason Teeladen8. Londons Museen
London ist das Schlaraffenland für Museumsliebhaber. Bei Platzregen und auch sonst lohnt sich ein Besuch in einem der über hundert Museen.
In den bedeutendsten Museen ist der Eintritt sogar kostenlos. So z.B. im Natural History MuseumDesign Museum, Science MuseumMuseum of London und in den drei folgenden:
Das British Museum ist ein weltberühmtes Nationalmuseum und Londons populärste Attraktion. Werke und Skulpturen aus aller Welt und verschiedenen Epochen sind hier ausgestellt. Besonders sehenswert ist auch die Architektur des Gebäudes mit dem berühmten Glasdach über dem Great Court.
Das Victoria & Albert Museum, kurz V&A, ist eines der weltgrössten Kunstmuseen mit einer eigenen Modeabteilung. Kunstgegenstände, wie Gemälde, Möbel, Skulpturen und Kleidungsstücke aus 3000 Jahren sind hier ausgestellt.
Die National Gallery am überfüllten Trafalgar Square zeigt rund 2000 Gemälde aus Westeuropa, darunter Werke von Künstlern wie Leonardo da Vinci, Van Gogh, Rembrandt oder Renoir.
National Gallery London Trafalgar Square9. Shopping
Ladies aufgepasst! In London kann man shoppen bis zum Umfallen. Hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Shopping-Hotspots in London:
Die Oxford Street ist Londons grösste Einkaufsmeile. Auf 2,5 Kilometer sehe ich hier bekannte internationale Marken, aber auch englische Häuser wie z.B. Topshop.
Weitere bekannte Shoppingadressen sind:
– Regent Street (Shops: Anthropologie, Banana Republic)
– Covent Garden & St. Martins Courtyard
– Seven Dials und Monmouth Street
– Carnaby Street
– Marylebone High Street
London und Shopping, da denken die meisten aber zuerst einmal an das Kaufhaus Harrods: das bekannteste Kaufhaus Londons und eines der exklusivsten weltweit. Sehr schön anzusehen und gleichzeitig die Preise zu bestaunen.
Wer es alternativ und ausgeflippt mag, ist wie gesagt in Camden Town oder im East End gut aufgehoben.
Harrods London10. Abends: Ausgehen in SOHO am Picadilly Circus
Der Picadilly Circus  verbindet die wichtigsten Strassen Londons. Die grosse Leuchttafel kennt jeder aus dem Fernsehen. Die Station „Picadilly Circus“ ist einfach mit der U-Bahn über die Bakerloo Line oder Picadilly Line zu erreichen.

Im angrenzenden SOHO-Viertel geht am Abend die Post ab. Und wie! Die Strassen, Restaurants und Pubs sind vollgestopft mit Menschen. Vor Clubs und Diskotheken stehen die Leute bis auf die Strasse Schlange.  Es ist so laut und verrückt. Kurzum: The place to be at night.Picadilly Circus LondonWie New York hat auch London ein Chinatown. In der Parallelstraße zum Leicester Square gelegen, ebenfalls in der Ecke Picadilly Circus und gaaanz einfach zu finden. Hier finde ich Chinesische Supermärkte, Restaurants und Bars. Die Strassen sind hell beleuchtet. Chinatown ist schön für einen kleinen Abendspaziergang durch die bunten Gassen.Chinatown London

Fazit: London you’re simply amazing! 

siehe auch:
London – I love it
London – 10 Dinge die du machen solltest (Teil 1)

London – 10 Dinge, die du machen solltest (Teil 1)

Neben Tower Bridge, Big Ben und Westminster Abbey hat London noch so viel mehr Schätzchen herzugeben.  In den zwei folgenden Blogartikeln schreibe ich über 10 wunderbare Dinge, die du in London gesehen haben solltest.

1. Camden TownCamden Town LondonIm Norden Londons ist ganz schön was los. In Camden Town, der früheren Heimat von Amy Winehouse, ist alles irgendwie anders, crazy und schräg. Die total angesagte Gegend in London ist Heimat der Punks und Goths, des alternativen Lebensstils. In Camden befinden sich kleine verrückte Läden, sowie die Camden Markets: die grössten und bekanntesten Märkte von London. Ich bin an einem Samstagmorgen in dieser Gegend unterwegs und nicht die Einzige. Pro Woche besuchen rund 500 000 (!!) Menschen die Camden Markets. Camden Town People LondonIch habe das Ziel „Stables Market“ vor Augen. Nach 10 Minuten Fussmarsch ab der U-Bahnstation „Chalk Farm“ erreiche ich die auf den ersten Blick unscheinbare Anlage des grössten Marktes in Camden: The Stables Market (übersetzt: Ställe-Markt).
Stables Market Camden Town LondonIn der ehemaligen Stallanlage werden vor allem Kleider und Möbel angeboten. Neugierige Menschen streifen durch die Gänge.Stables Market Shops LondonHinter jeder Ecke erwartet mich eine neue Überraschung. Ich sehe viele bunte und schillernde Shops mit ausgefallenen Sachen. Grosse Marken gibt’s hier keine. Shop Stables MarketDer Laden „Cyberdog“ fasziniert mich am meisten. Von aussen höre ich Elektromusik und nachdem ich vom Erdgeschoss die Stufen in den Keller hinabsteige, bin ich in einer anderen Welt. Die Musik hämmert, alles ist dunkel und in Neonlicht getaucht. Ausgeflippt gekleidete Verkäufer halten die Touris vom Fotografieren ab. Im Cyberdog wird alles Mögliche in Neon angeboten, Hauptsache es leuchtet. Cyberdog Stables MarketIn der Stallanlage wird an sehr vielen Marktständen gutes Essen angeboten. Ein Koch hält mir ein Stück frittiertes Hühnchen auf Augenhöhe: „Wanna try the chicken???“ Of course! Wer nicht auf dem Markt essen möchte, findet fünf Minuten weiter das Burgerrestaurant „Haché“: laut Insider sehr empfehlenswert.
Eat Stables Market London

2. Tube fahren
„Mind the gap between platform and train“ (übersetzt: Beachten Sie die Lücke zwischen Bahnsteig und Zug): diesen Satz habe ich gefühlte 100x während meines Aufenthaltes gehört. Die Londoner nennen die U-Bahn „Tube“ (übersetzt: Röhre). Mit dem Tube bewege ich mich sehr einfach und schnell unterhalb der Stadt fort. London hat das grösste U-Bahn-Netz Europas und das drittlängste der Welt (nach Shanghai und Peking).  Die Linien und deren Züge unterscheidet man ganz einfach anhand ihrer Farben voneinander. Ein besonderes Erlebnis sind die ewig langen Rolltreppen (bis zu 60 Meter lang), die z.B. an der Station Angel oder Piccadilly Circus auftauchen.
Underground London

3. Portobello Road Market
Londons Stadtteil Notting Hill ist durch Julia Roberts und Hugh Grant weltberühmt geworden. In Notting Hill befindet sich auch der Portobello Road Market. Der bekannteste und schönste Strassenmarkt Londons. Von Antiquitäten über Haushaltswaren bis zum Schmuck gibts hier alles was das Herz begehrt. Direkt daneben – in der Portobello Road – befindet sich die Hummingbird Bakery, bekannt für ihre leckeren American Cupcakes.

4. Besuch in einem englischen Pub
Einmal traditionell Fish & Chips mit Ale? Ist zwar nicht ganz mein Geschmack, aber dennoch ist die Atmosphäre in den englischen Pubs sehr urig, traditionell und einfach gemütlich. Die Speisekarten der Londoner Pubs ähneln sich alle: traditionelles English Breakfast, Fish & Chips und Burger in allen Variationen.  In London kann man aber auch sehr nobel und exotisch essen. Einfache Verpflegung gibts bei den bekannten Ketten „Pizza Express“ oder „Wagamama“ (japanisches Schnellrestaurant und Nudelbar). Pub London

5. Londons Parks
„Die spinnen, die Briten!“: schon als Kind habe ich in „Asterix bei den Briten“ gelernt, dass die Engländer verrückt sind, wenn es um ihre Gärten geht.
Da wundert es mich natürlich überhaupt nicht, dass London so eine grüne Stadt ist. Ich bin begeistert von den grosszügigen Grünanlagen mit den Seen und den vielen verschiedenen Tierarten im Herzen der Stadt.
Parc LondonDie Parks sind sehr sauber und gepflegt und zu dieser Jahreszeit in voller Farbenpracht.
Tulpen Park LondonIn vielen Parks kann man für 2 £ pro Tag eine Liege mieten und die Sonne geniessen. St. James Park LondonDer Hyde Park ist Londons grösster und bekanntester Park.
St. James Park, Green Park und Hyde Park bilden zusammen mit den Kensington Gardens  einen 4 km-langen Grünstreifen im Zentrum von London. Mittendrin: Buckingham Palace.
Sint James Park LondonEtwas weiter nördlich – neben Camden Town – befindet sich der der Regents Park und Primrose Hill. Von ganz oben habe ich eine tolle Sicht auf die Stadt…
Primrose Hill London

siehe auch: London – I love it!

Tipps 6-10 folgen folgen in Kürze bei Belizzima!

(Thanks Fabrice!)

London, I love it!

Wenn ich an London denke, habe ich folgende Bilder im Kopf: Blumen blühen in den Londoner Parks, die Queen fährt winkend auf ihrer Kutsche vorbei und schick gekleidete Lords laufen eilig über die Strasse zum Afternoon Tea.

Nach drei Tagen in einer der größten Metropolen Europas hat sich meine Londoner Traumwelt ziemlich auf den Kopf gestellt. London kann so vieles gleichzeitig sein: wunderschön, traditionell, laut, schick, voll und super hip.

Doch von vorne: In einem ersten Blogbeitrag zeige ich euch die Hauptattraktionen der britischen Metropole, die man unbedingt gesehen haben sollte. Alles an einem Tag machbar.

Mit dem Eurostar fahre ich von Brüssel (B) über Lille (F) unters Meer direkt nach London.  Toll, denn ich brauche nur zwei Stunden um im Stadtzentrum von London (Bahnhof: King’s Cross – St. Pancras International) anzukommen.

Mit britischen Pfund bewaffnet, starte ich mein Sightseeing-Programm im späten Vormittag an der U-Bahn-Station Westminster :

Downing Street
Zuerst sage ich an höchster Stelle „Hello“: Der britische Premierminister wohnt traditionell in der Downing Street Nr. 10. Diese Seitenstrasse ist aber komplett abgesperrt. Polizisten lassen die Besucher der Bewohner der Downing Street ein und halten die neugierigen Touristen mithilfe von eisernen Absperrgittern in Schach. Von dem Haus an der Nummer 10 kann ich nur eine schwarze Fassade erkennen.
Downing Street London

Paradeplatz
Im Marschschritt geht’s weiter zu den Royals: zum Horse Guards Parade, einem der größten Plätze in London. Hier findet jedes Jahr im Juni anlässlich des Geburtstages der Queen die große Militärparade Trooping the Colour statt. Ich stelle mich mitten auf den Platz und zücke den Fotoapparat. Am Horizont erkenne ich die britische Flagge und London Eye. Direkt gegenüber liegt der wunderbare St. James Park.
Paradeplatz Buckingham Palace London

St. James Park
Durch diesen Park gelange ich direkt zum Buckingham Palace. London empfängt jährlich 30 Millionen Touristen. Davon sind heute gefühlte eine Million unterwegs. In der Mitte des Parks befindet sich ein groß angelegter Teich mit Enten, Schwänen und sogar Pelikanen, die von Kindern mit Brot gefüttert werden. Tulpen blühen in den tollsten Farben. Die Menschen sind fröhlich. Was ein schöner Tag.
Saint James Park London

Buckingham Palace
Good Morning Queen, here I am! Die Briten flippen ja aus, wenn es um ihre Royals geht. Vor allem in Zeiten von William und Kate. Bei der Hochzeit der beiden haben weltweit 2,5 Millionen Menschen vor dem Fernseher geklebt. Die Stadt bietet mittlerweile einen „Kate und William Walk“ an: Ein Spaziergang, bei dem man die Stationen der Romanze der beiden nachvollziehen kann. Der Buckingham Palace haut mich nicht von den Socken, aber alleine zu wissen, dass die Queen hinter diesen Mauern sitzt, imponiert mir.
Buckingham Palace London

Garde Buckingham Palace
Wer kennt sie nicht? Die roten Männer mit den schwarzen Bärenfellmützen. Sie sind die Aufpasser der Queen. Jeden Vormittag beobachten zahlreiche Menschen die Wachablösung.  Die Männer in Uniformen verziehen keine Miene. Wahrscheinlich gerade deswegen müssen sie täglich hunderte von Touristen ertragen, die sie unter Blitzlichtgewitter belagern und versuchen zum Lachen zu bringen.
Changing the Guard Buckingham Palace London

Westminster Abbey
Ich laufe zurück durch den St. James Park zur Westminster Abbey. Eine der bekanntesten Kirchen Londons. Im 10. Jahrhundert noch ein Benediktinerkloster. Die Westminster Abbey ist die Krönungskirche der Royals und gleichzeitig deren Grabstätte. Auch Menschen der englischen High Society wie Charles Darwin, Isaac Newton und Charles Dickens sind hier beigesetzt.
Natürlich haben auch Kate und William sich 2011 in dieser Kathedrale das Ja-Wort gegeben. Die Westminster Abbey kann man gegen eine Eintrittsgebühr auch von innen besichtigen.
Westminster Abbey London

Big Ben – House of Parliament
Weiter geht’s nun zu meinem Lieblingsmonument: BIG BEN!
Rote Doppeldeckerbusse ziehen an mir vorbei und ich stehe ENDLICH mitten auf der Westminster Bridge.  Mein Herz geht auf, wenn ich an genau dieser Stelle stehe: Die Themse unter mir, Big Ben und House of Parliament direkt vor mir, links das MI6 Building und rechts das London Eye. Foto, Foto, Foto.
Big Ben mit seinem goldenen Turm macht schon etwas her. Die Glocke, Big Ben genannt, wiegt 13 t und schlägt seit 1859 jede Stunde. Direkt am Glockenturm hängt das eindrucksvolle britische Parlamentsgebäude (Houses of Parliament).

Big Ben House of Parliament London

MI6 – Building
Ich drehe mich um 90° nach links und erblicke über die Themse hinweg das MI6-Building. Arbeitsplatz von James Bond. Im Film „Skyfall“ ist das Gebäude sehr gut zu sehen, denn es wird unter anderem in die Luft gesprengt. Aber auch im echten Leben ist das Gebäude der Hauptsitz des britischen Außengeheimdienstes.
MI6 Building London

London Eye
Das London Eye ist das 3. grösste Riesenrad der Welt und wurde im Jahr 2000 am Themseufer aufgestellt. Davor tummeln sich unzählige Touristen um eine Kabine zu ergattern.
Ich setze meinen Spaziergang entlang der Themse fort. Auf der Promenade am Wasser schlägt mir eine raue Brise entgegen.
London Eye

Millenium Bridge
Nach 25 Minuten erreiche ich die Millenium Bridge. Über die Fussgängerbrücke gelange ich auf die andere Seite der Themse. Die Millenium Bridge wurde 2000 eröffnet und verbindet das Museum Tate Modern mit St. Pauls Cathedral. Die Brücke war schon Kulisse für die Dreharbeiten zum Film „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Auch in diesem Film explodiert das Monument. Am Rand der Brücke finde ich einen fantastischen Fotopunkt: unten sehe ich die Themse und oben ragt die Kuppel der St. Pauls Cathedral empor.

Millenium Bridge London

St. Pauls Cathedral
Noch ein beeindruckendes Wahrzeichen Londons. Mit der Westminster Abbey ist St. Pauls Cathedral die bekannteste Kathedrale der britischen Hauptstadt. Gleichzeitig ist sie eine der grössten Kathedralen der Welt. Nachdem die alte St. Pauls Cathedral bei einem grossen Brand zerstört wurde, ist die neue Kathedrale ab 1666 neu aufgebaut worden.  Laut Reiseführer hat man von der obersten Golden Gallery einen tollen Blick über London.

St. Pauls Cathedral LondonTower of London
Ich finde der Tower hat etwas Verrufenes an sich: ich denke bei dessen Anblick an Gefangene, Folter, Hinrichtungen und gnadenlose Wächter. Diese alten Gemäuer haben eine Geschichte von über 900 Jahren. Der Tower war schon königliche Residenz, Gefängnis, Waffenlager und heute der Safe der Kronjuwelen. Vor der Festung stehen die Tower-Wächter in roten Gewändern, die die Touristen einlassen.

Tower of London

Tower Bridge
Die Brücke mit den zwei Türmen ist neben Big Ben das bekannteste Wahrzeichen Londons. Die Tower Bridge wurde 1894 eröffnet und liegt – wie der Name schon verrät – neben dem Tower of London.
Tower Bridge London

An der Tower Bridge endet mein heutiger Tag.
Wem die Abstände zu Fuss zwischendurch zu lang sind, kann sich auch ganz bequem mit der U-Bahn (Tube) fortbewegen.

Aber aufgepasst: London hat noch soooo vieles mehr zu bieten.

Siehe auch: 10 Dinge, die du in London machen solltest (Teil 1)

It’s Tea Time: Frischer Blechkuchen selbstgemacht

Die Vögel zwitschern. Die Sonne lacht. Menschen stürmen die Eisdielen.
Frühling, endlich bist du da!

Passend zur neuen Jahreszeit zeige ich euch in diesem Blogartikel ein leckeres Rezept für einen fruchtig-frischen Blechkuchen mit Mandarinen:

Zutaten: 
Für den Teig: 
200g Butter (ich verwende Sanella)
300g Zucker
300g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
4 Eier
100 ml Fruchtsaft von den Mandarinen

Für den Belag:
Ca. 820 g Mandarin-Orangen aus der Dose
1 Packung Pudding-Vanillepulver
100g Zucker
400g Schmand
Milch

Mandarinenkuchen - Zutaten

Zubereitung: 
1. Die Früchte abtropfen lassen und den Saft auffangen.
2. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
3. Der Teig:
– Den Backofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheizen.
– Butter und Zucker (200g) mit dem elektrischen Handrührer cremig schlagen.
– Eier unterrühren.
– Mehl, Backpulver und Salz in den Teig reinsieben und vermischen.
– 100 ml vom aufgegangenen Mandarinensaft dazugeben.
– Den Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und für 20 Minuten goldbraun backen.
– Danach abkühlen lassen.

Blechkuchen gebackener Teig4. Der Belag:
– Puddingpulver mit 100g Zucker vermischen.
– 6 EL Milch hinzugeben und mit dem Schneebesen verrühren bis eine glatte Masse entsteht.
– 440 ml Milch aufkochen und vom Herd nehmen.
– Pudding/Zuckergemisch einrühren.
– Den Topf wieder auf den Herd stellen und alles während 1 Minute zu einer dicken Creme verrühren.
– Gut abkühlen lassen und dabei gelegentlich umrühren.
– Den Schmand unterrühren.
5. Die Creme auf den Teig verteilen und die Früchte obendrauf verteilen.
Mandarinenkuchen

Schon fertig!:-)
Bon appétit!

 

Weitere Rezepte bei Belizzima: 

Belgische Waffeln
Pflaumencrumble mit Haferflocken
Glühwein selbstgemacht
Smoothie mit Blaubeeren