New York City #1 – Downtown

Eine Woche New York und du hast die Welt gesehen bzw. du bist vom ganzen Laufen total erledigt. Meine erste USA-Reise und mein Wunsch endlich einmal New York City zu sehen hat sich dieses Jahr erfüllt. Während einer Woche habe ich die verschiedenen Viertel der nicht schlafenden Stadt entdeckt. In einer Reihe von insgesamt 7 Artikeln teile ich meine Erfahrungen mit euch und schreibe über meine Entdeckungen, die ich am Big Apple gemacht habe.

Ich starte mit dem südlichen Teil Manhattans, auch Downtown oder Lower Manhattan genannt. Direkt ein sehr vielseitiges und mit das bekannteste Viertel von New York, wo sich u.a. die weltbekannten Wolkenkratzer der Wallstreet befinden.

Battery Park
Am frühen Morgen fahre ich mit der Subway bis zur Station „Bowling Green“. Hier ist noch alles ruhig. Der Battery Park liegt still und friedlich vor mir. Eine frische Brise weht durch das Gras. Ich spaziere durch den Park bis zum Ufer des Hudson Rivers. Im Morgennebel mache ich in der Ferne die Freiheitsstatue aus und sehe die Fähren, die in Richtung Staten Island, Liberty Island und Ellis Island schippern.
Staten Island Ferry
Eine tolle Erfahrung und sehr zu empfehlen ist die kostenlose Überfahrt mit der Staten Island Ferry, die eine ganz neue Perspektive bietet.
Wer sich hinten auf die Fähre stellt, kann die Skyline von Manhattan, die Einwandererinsel Ellis Island, sowie Liberty Island mit der Freiheitsstatue bewundern. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten und die Wartezeit ist relativ kurz. Für die Hin- und Rückfahrt sollte man 1 Stunde Zeit einplanen. Hierfür am besten einen klaren Tag auswählen, damit man optimale Sicht hat. Ellis Island
Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die Einwanderer in der Neuen Welt an und suchten hier ihr Glück. Zeitzeugen sind viele historische Gebäude, aber auch die Einwandererinsel „Ellis Island“, der erste Checkpoint für die Einwanderer. Diese Insel erreicht man mit der Fähre ab Battery Park und kann hier das Einwanderermuseum besuchen.
Lady Liberty – Freiheitsstatue
„Man kann da vorn schon die Freiheitsstatue sehen, ganz klein natürlich“: dieses Zitat aus Titanic hat sich für mich bestätigt. Die Freiheitsstatue ist nicht soooo groß und imposant wie erwartet. Dennoch natürlich ein Highlight der Reise das Wahrzeichen New Yorks einmal aus nächster Nähe zu sehen.  Es besteht sogar die Möglichkeit Halt auf Liberty Island zu machen, in die Statue hinein und bis zur Krone hinaufzugehen.
Wallstreet
Wieder auf der Insel Manhattan angekommen, liegt die Wallstreet nur einen Steinwurf entfernt.
Die weltweit bekannten Wolkenkratzer stehen für das finanzielle Zentrum New Yorks.
Die Wallstreet ist eigentlich eine kleine schmale Straße im Süden Manhattans; gilt aber mit der Börse, den Banken und Anlageberatungsfirmen als Zentrum der Macht. Je mehr ich mich der Straße in Richtung Börse nähere umso mehr wimmelt es von Touristen.
New York Stock Exchange
Vor der Börse in der Wallstreet halte ich kurz die Luft an. Hier fällt ein Fotograf fast über den anderen. Klar, die New York Stock Exchange ist genau wie die Freiheitsstatue oder das Empire State Building ein absolutes Muss auf der To Do – Liste eines jeden New-York Touristen.
Das Gebäude des Stock Exchange wurde 1903 eröffnet und bildet mit den gigantischen Säulen den Mittelpunkt des Finanzdistriktes.
Trinity Church
Zwischen den Wolkenkratzern versteckt sich die Trinity Church. Neben den Büroriesen sieht die Kirche winzig und unscheinbar, ja sogar etwas deplaziert aus. Doch halt, sie war als erstes da! In einer kaum vorstellbaren Zeit, wo es noch keine Hochhäuser gab, diente die Trinity Church als Orientierungspunkt für in New York eintreffende Schiffe.
Ground Zero
Downtown ist neben dem Finanzzentrum auch der Ort, wo am 11.9.2001 der Anschlag auf die Zwillingstürme verübt wurde.
Das Denkmal zum Gedenken der Opfer von 9/11 ist ein ergreifender Ort, wo Stille einkehrt. Denn dort wo die Zwillingstürme standen, sehe ich nun große tiefe Becken in die von allen Seiten Wasser einfällt. Am Beckenrand sind die Namen der Opfer des Anschlages verewigt. Hier und da stecken weiße Rosen neben den Namen.
The One
Direkt neben dem 9/11 Denkmal schießt das „One World Trade Center“ wie eine Rakete in den Himmel. The One ist der symbolische Ersatz für die Zwillingstürme und gilt mit 541 Metern als das größte Gebäude der westlichen Welt.
Auf dem Observation Deck im 100. Stock können Besucher die Aussicht auf die Stadt genießen.
City Hall & Municipal Building
In einem kleinen Park mit Springbrunnen mache ich eine kleine Pause. Vor mir türmt sich die imposante City Hall und das benachbarte Municipal Building auf. Hier sind der Bürgermeister und die Stadtverwaltung New Yorks zu Hause. Auf dem Dach überblickt die „Civic Fame“ die Stadt. Diese Steindame hält als Symbol für die fünf Stadtteile New Yorks (Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx & Staten Island) eine fünfzackige Krone in der Hand.
Chinatown
Mitten auf einer großen Kreuzung steht die Bronzestatue des alten chinesischen Gelehrten Konfuzius. Hier beginnt Chinatown.
Was früher als gefährliche Gegend galt, riecht jetzt nach exotischen Speisen, ist quirlig und bunt. Ein Tourguide erklärt mir, dass es in und um die Canal Street in Chinatown Legales und auch nicht so Legales zu kaufen gibt.
Ein kleine Kuriosität: In den Parks von Chinatown beobachte ich viele chinesische Frauen beim Kartenspiel. Laut Reiseführer ist dies ein fester Treffpunkt für die chinesischen Damen. Die Herren schauen lieber nur zu…
Little Italy
Von Little Italy ist nur mehr eine touristische Straße mit einigen überteuerten Pizzerien und Eisdielen übrig geblieben. Im Vergleich zum benachbarten Chinatown also nicht von großer Bedeutung.
Das wahre Little Italy befindet sich schon länger nicht mehr in Downtown, sondern im nördlichen Stadtteil der Bronx, rund um die Arthur Avenue.

 

siehe auch weitere Artikel aus der New York Serie:
– New York City #2 – Soho, Greenwich Village & Chelsea
 New York City #3 – Midtown
– New York City #4 – Upper East Side & Central Park
– New York City #5 – Harlem & Bronx

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