Hamburg – 8 Dinge, die du machen solltest.

In 2017 war ich zum ersten Mal in Hamburg und habe mich auf Anhieb in die raue Stadt mit Hafenflair verliebt. In diesem Artikel zeige ich euch 8 Dinge, die jeder Hamburg-Anfänger machen sollte:

#1 Plaza der Elbphilharmonie
Ein neues Wahrzeichen ist geboren: die Elphi ist seit seiner Eröffnung im Januar 2017 Hamburgs ganzer Stolz und gilt als eines der besten Konzerthäuser der Welt.Auf dem historischen Backsteinsockel eines Kaispeichers schwebt die 110 Meter hohe Glasfassade.
Ein absolutes MUSS ist der Besuch der Aussichtsplattform (Plaza), wo man einen 360° Panorama-Blick über Hamburg hat. Mit einem kostenlosen Ticket tuckert der Besucher über die leicht gewölbte Rolltreppe bis zur Plaza hinauf.  Das sehr passende Design der Welle wird vom Dach, über die Türen bis zum Logo überall aufgegriffen.

#2 Besuch im Schanzenviertel
Nachdem ich das sehr amüsante Buch „Sternschanze“ der Autorin Ildiko von Kürthy gelesen hatte, stand ein Besuch im Schanzenviertel ganz oben auf meiner Bucket Liste für Hamburg.
Das alternative Viertel ist total hipp und sprüht nur so vor Kreativität. Die Flohschanze ist der traditionsreiche Flohmarkt in diesem Viertel und lädt jeden Samstag zum Stöbern ein. Mir gefallen besonders die kleinen Straßen mit den süssen Cafés und Restaurants, die zum Kännchen Kaffee, Kuchen oder herzhaftem Lunch rufen. So z.B. das Café Panter (Marktstraße 3/ 20357 Hamburg), wo ich hausgemachte in Salbeiöl geschwenkte Tortellonies mit Salat esse. Erstens super lecker, zweitens total günstig!Zwischen Schanzenviertel und dem Messegelände befindet sich das nicht weniger alternative Karolinerviertel. Hier die Karolinerpassage mit bunten Häuschen und auffällig vielen Fahrrädern.

#3 Hamburger essen
Klar, Hamburger sollte man natürlich auch in Hamburg essen. 😉
Und das hier:
Hotel Hafen Hamburg
Hafen Diner – Burger & Bar
Seewartenstraße 9
20459 Hamburg

#4 Ein Musical besuchen
Hamburg ist und bleibt die Musical Metropole. Der Dauerbrenner „König der Löwen“ lässt sich auch nach 10 Jahren nicht von der Liste streichen und lohnt auf jedenfall einen Besuch.
Daneben sind regelmäßig neue Musicals im Programm.
Per Fähre geht es ab den Landungsbrücken zum Stage Theater. Nach dem Musical bietet sich ein Absacker auf der Reeperbahn oder in einer Rooftop-Bar an.#5 Hafenblick genießen
Auch von der Elbphilharmonie hat man am Abend einen tollen Blick über die Lichter des Hafens und der Stadt. Wer es gerne etwas Wärmer hat geht in eine der vielen Rooftop-Bars an Hamburgs Hafen, wie z.B. die Tower Bar (Seewartenstraße 9, 20459 Hamburg) oder die Skyline Bar „20up“.
#6 Die Alster erkunden
Die Binnen- und Außenalster ist ein Ort der Erholung für die Hamburger: Entweder zu Fuß rundherum oder mit dem Boot quer darüber. Die Alster-Touristik GmbH (ATG) bietet verschiedene Touren an.Bei meiner Alterrundfahrt von ca. 1 Stunde schippere ich vom Jungfernstieg aus an den Prachtvillen der reichen Hamburger vorbei.
#7 Miniaturwunderland besuchen
Die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus gehören seit 2015 zum Unesco Weltkulturerbe.
Hier befindet sich einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands: das Miniatur Wunderland.In 9 spannenden Welten wie beispielsweise Hamburg, der Schweiz, Italien, den USA und Skandinavien erstreckt sich auf 1490 m² die größte Modelleisenbahnanlage der Welt: eine riesige Erlebniswelt für Groß und Klein.

#8 Sonntags früh morgens zum Fischmarkt
Egal ob Frühaufsteher oder Nachtschwärmer: eine Institution in Hamburg ist der Fischmarkt am gaaanz frühen Sonntagmorgen (bis 9:30 Uhr geöffnet).
Die Hamburger Seebären verkaufen von Obst über Klamotten bis natürlich Fisch alles Mögliche. Typisch sind die Marktschreier, die versuchen sich gegenseitig an Lautstärke zu überbieten.
In einer Hafenhalle unmittelbar neben dem Markt bietet sich die Möglichkeit zum Fischmarkt-Brunch in rockiger Atmosphäre.
Einen leckeren Mittagsimbiss gibt’s einige Gehminuten entfernt bei Fisch & So in Altona (Große Elbstraße 117, 22767 Hamburg): eine Kantine mit einfachen und frischen Fischgerichten.

New York City #7 – Meine Highlights

New York, the last take! In den letzten Monaten habe ich viel über New York geschrieben und euch in insgesamt 6 Artikeln mit in die verschiedenen Stadtviertel genommen. In meinem letzten Artikel der New-York-Reihe 2017 teile ich meine 9 persönlichen Highlights der 1-wöchigen Reise mit euch:
#1 American Baseball im Yankee Stadion
Die USA ist die Heimat des Baseballs. In der Bronx verbringe ich einen mitreissenden Abend im Yankee-Stadion. Hot Dogs, Bier aus Bechern, die Nationalhymne schallt aus den Lautsprechern: genau so habe ich mir die Vereinigten Staaten immer vorgestellt.
Die Menschen jubeln den Yankees zu, tanzen und feiern sich selbst. Diese Stimmung reisst mich so mit, dass ich am Ende selbst bei einem Home Run aufspringen muss. Der Baseball-Abend gehört somit ganz klar zu meinen absoluten Highlights.
#2 Rose Main Reading Room in der New York Public Library
Ich betrete die New York Public Library in Midtown und bin schon vom Eingangsbereich hin und weg. Doch als ich die Stufen zur 3. Etage hinaufsteige, bleibt mir kurz die Luft weg: Ich betrete einen riesigen Leseraum, den „Rose Main Reading Room“.  Hier ist es so ruhig und andächtig, ich könnte eine Stecknadel fallen hören.  Dieser Raum mit seinen Deckenverzierungen, Kronleuchtern und vor allem Unmengen an Büchern ist einfach ein MUSS.
#3 Sonne & Jazz im Washington Square Park
Besonders schön ist die Atmosphäre bei Sonnenschein im Washington Square Park. Studenten, Familien und Musiker tummeln sich im Park herum. Ich geniesse New York am Morgen auf einer Bank vor der grossen Wasserfontäne und dem berühmten Triumphbogen. Dazu höre ich die Saxophonklänge eines begabten Jazzmusikers. So entspannend.
#4 Shopping, shopping und nochmal shopping!!
Zugegeben: ich bin eine Shoppingqueen. Daher empfehle ich Gleichgesinnten einen Spaziergang entlang der 5th Avenue und ein Besuch bei Macy’s, wo ich selbst einen ganzen verregneten Nachmittag zubringe.
#5 New York Cheesecake in Martha’s Country Bakery
Ein weiteres Highlight erwartet mich im Brooklyner Stadtteil Williamsburg. Martha’s Country Bakery ist DAS Paradies für Schleckermäuler! Was soll ich gross sagen? Die Auslage spricht für sich…
#6 Spaziergang im High Line Park
Eines von New Yorks neuesten Attraktionen ist der High Line Park, eine  grüne Hochbahntrasse  auf der Westseite Manhattans, der auch mich sehr begeistert hat.
Dieser Park verläuft in 10 Metern Höhe auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke zwischen den Häusern des West Village, Meatpacking District und Chelsea. Bei Sonnenschein profitieren die Besucher von einer Ruhepause auf einer der bereitgestellten Holzliegen.
#7 Vogelfrei auf dem Empire State Building 
Natürlich, das Empire State Building darf in meinen Highlights nicht fehlen. Sowohl bei Tag als auch bei Nacht ist die Sicht von der Aussichtsplattform im 86. Stock einfach atemberaubend und nicht in Worte zu fassen. Dieses „Vogelfrei-Erlebnis“ darf bei einem New York Besuch einfach nicht fehlen. #8 Manhattans Skyline von der Brooklyn Bridge
Von Brooklyn in Richtung Manhattan laufen? Das lohnt sich!! Von der Brooklyn Bridge habe ich einen tollen Blick auf die Skyline von Manhattan Downtown.#9 Mit dem Fahrrad durch den Central Park
Mein letztes Highlight: Am Sonntag den Central Park besuchen. Mit dem Fahrrad erkunde ich – wie viele Einheimische – Seen, vielseitige Natur und versteckte Picknickplätze inmitten der Insel Manhattan. 

Mein FAZIT: 

Weitere Artikel aus der New York Serie:

– New York City #1 – Downtown
– New York City #2 – Soho, Greenwich Village & Chelsea
 New York City #3 – Midtown
– New York City #4 – Upper East Side & Central Park
– New York City #5 – Harlem & Bronx
– New York City #6 – Brooklyn

New York City #6 – Brooklyn

Nachdem ich Manhattan von oben nach unten und von links nach rechts erkundet habe, zieht es mich für einen Tag in Richtung Süden, in den Stadtteil Brooklyn. 
Ich starte meine Tour ganz symbolisch indem ich von Manhattan über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn marschiere. Bei schönem Wetter einfach nur toll.
Die Brooklyn Bridge wurde 1883 eröffnet und war damals das erste Bindeglied zwischen der Insel Manhattan und der Stadt Brooklyn, die später offiziell zu einem der 5 Stadtteile New Yorks gehören sollte. Seitdem haben Millionen von Menschen die Brücke mit der Kutsche, dem Fahrrad, dem Auto oder zu Fuss überquert. 
Sowohl bei Nacht als auch am Tag ist ein Besuch der Brooklyn Bridge spektakulär. Wenn man von Brooklyn in Richtung Manhattan über die Brücke geht hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline Manhattans.Die Manhattan Bridge ist eine weitere Hängebrücke und verläuft wie die Williamsburg Bridge parallel zur Brooklyn Bridge über den East River nach Brooklyn. (Foto von der Brooklyn Bridge aus aufgenommen)In Brooklyn komme ich im Viertel DUMBO an, was die Abkürzung für Down Under Manhattan Bridge ist. Und im wahrsten Sinne des Wortes stehe ich unter der Manhattan Bridge und erkenne sogar das Empire State Building in der Ferne. Weiter gehts zum Brooklyn Bridge Park, wo der Blick auf Skyline von Manhattan faszinierend ist.
Ich spaziere am Ufer entlang über eine neuangelegte Promenade zum nächsten Viertel, den Brooklyn Heights. Brooklyn ist mit über 2,6 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste New Yorker Stadtteil. Auch hier finde ich schöne Strassen mit den für New York typisch rötlichen Brownstone-Häusern
In und um den weitläufig angelegten Prospect Park befinden sich die Brooklyn Public Library, das Brooklyn Museum und der Botanical Garden. Die Brooklyn Public Library ist eine der größten öffentlichen Bibliotheken der USA. Das Gebäude sieht lustigerweise aus wie ein aufgeschlagenes Buch.Direkt daneben liegt das imposante Brooklyn Museum, New Yorks drittgrößtes Museum mit einer Kunstkollektion aus 1,5 Millionen Werken.  Ich als Belgierin muss während meines Lunchs ein Eingeständnis machen:  Die bisher besten Fritten meines Lebens habe ich in Brooklyn gegessen!!!???!!!!, und zwar im hippen Restaurant Lincoln Station (409, Lincoln Place – Brooklyn), in unmittelbarer Nähe zum Brooklyn Museum und dem Botanical Garden.Ein wahres Naturwunder ist der im japanischen Stil gehaltene Botanische Garten Brooklyns. Ich hatte die Chance ihn während der Kirschblüte im Frühling zu erleben und war hin und weg von diesem Naturschauspiel. So stelle ich mir Japan vor…Mit der Subway fahre ich weiter nach Williamsburg, dem „etwas anderen“ Teil Brooklyns oder aber das Hipster-Viertel par excellence. Hier leben die unabhängigen kreativen Einwohner New Yorks. Zudem ist Williamsburg das zur Zeit angesagteste Ausgehviertel der Stadt.Das Leben in diesem kleinen quierligen Viertel spielt sich rund um die Bedford Avenue ab, wo einfach immer was los ist.
Mein persönliches Williamsburg-Highlight: Ein RIESEN Stück Cheescake bei Martha‘s Country Bakery.
Der perfekte Abschluss für einen wunderschönen Tag in Brooklyn…

siehe auch weitere Artikel aus der New York Serie:

– New York City #1 – Downtown
– New York City #2 – Soho, Greenwich Village & Chelsea
 New York City #3 – Midtown
– New York City #4 – Upper East Side & Central Park
New York City #5 – Brooklyn

New York City #5 – Harlem & Bronx

Weiter in meiner Reihe zu New York schreibe ich in Artikel Nr. 5 über alles Sehenswerte in den nördlichen Vierteln: Harlem und Bronx. Zugegeben bei diesen Namen zuckt man leicht zusammen, da diese Viertel dank unzähligen Gangsterfilmen als gefährlich gelten. Doch das Gegenteil ist der Fall…
Zu Harlem habe ich eine ganz besondere Beziehung, da ich hier in der 116th Street während einer Woche in einem tollen AirBnB gewohnt habe. Mein Vermieter Portus ist so lustig und hilfsbereit, dass ich ihn direkt ins Herz schließe. Dazu lässt sich die Stadt von Harlem aus sehr gut erkunden, da ich mit der Subway überall problemlos hinkomme.
Harlem ist das Viertel der talentierten Jazzmusiker und Afroamerikaner. Musik aus Getthoblastern dröhnt durch die Straßen mit den roten Häusern.
An einem schönen Sonntagmorgen erkunde ich „mein“ Viertel einmal genauer und starte mit einem Gospel Brunch. Der Gospel steht in Harlem an aller erster Stelle. Jedes dritte Haus ist eine Kirche und an den Einwohnern Harlems sehe ich dass der Sonntag noch Tradition hat: die Herren in Anzug und Hut, die Damen in Sonntagskleid, ebenfalls mit Hut und Handschuhen auf dem Weg zum Gottesdienst.  Auch Touristen haben in gewissen Kirchen die Möglichkeit einen Gospelgottesdienst zu besuchen. Am späten Sonntagvormittag – nach einem ausgiebigen Gospel Brunch – besuche ich die Abyssinian Baptist Church, wo natürlich ein Gospelchor singt und schwarze Einwohner leidenschaftliche Reden halten, die sehr politisch sind. Sehr zu empfehlen! (Achtung früh genug anstellen, da die Plätze für Touristen begrenzt sind.)
Was sollte man denn noch in Harlem sehen?
Das Apollo Theater i
st einer der bekanntesten Clubs für schwarze Musik, der schon im Jahr 1914 eröffnet wurde und heute von Geschäften umgeben ist. Stars wie James Brown und Michael Jackson sind hier bereits aufgetreten und haben sich mit einem Stern auf dem Walk of Fame vor dem Theater verewigt.
Zufällig stoße ich bei meinem Spaziergang durch die Morningside Heights in Harlem auf dieses schmucke Gebäude: das General Grant National Memorial. Auf einer Tafel lese ich, dass dies das Mausoleum des verstorbenen General und 18. Präsidenten der USA Ulysses S. Grant handelt.
Ein kurzer Spaziergang entlang des Hudson Rivers bringt mich zur Columbia University, die sich ebenfalls im Viertel Morningside Heights an der Upper West Side Manhattans befindet. Vor dem Hauptgebäude thront die Alma Mater, die mit ihren ausgestreckten Armen Studenten und Besucher begrüsst und gleichzeitig das Symbol für Weisheit ist.
Die Columbia University zählt zu den bekanntesten und renommiertesten Universitäten der USA. Ich spaziere über den Campus und bin beeindruckt von der Größe und des ganz besonderen Charmes der Uni, wo einst Barack Obama studiert hat.
Direkt neben der Columbia University befindet sich die Cathedral of Saint John the Divine. Ein riesiger Koloss, an dem – seit seiner Entstehung 1891 – ununterbrochen gebaut wird. Hier endet mein Spaziergang in Harlem. Mit der Subway gehts nun weiter zur Bronx
Wo beobachtet man in New York Bären beim Baden? Na klar: im Zoo.
An jedem Mittwoch kann man den Bronx Zoo mit der Formel „Pay what you wish“ (zahle was du möchtest) besuchen. Ein schöner wild angelegter Zoo, wo mehr als 4200 Tiere in weitläufigen Freigehegen gehalten werden.
Nach dem Zoo-Besuch schaue ich mir das wahre Little Italy New Yorks in der Arthur Avenue an. Tatsächlich hat es die italienische Bevölkerung, die einst in Downtown Manhattan lebte in dieses schöne Viertel der Bronx verschlagen. Die Arthur Avenue ist ein Paradies für Freunde der italienischen Küche: von der Pizzeria bis zur Gelateria findet man hier alles was das Herz begehrt.
In einem Eckcafé gönne ich mir einen leckeren italienischen Illy-Kaffee bevor ich zu einem weiteren Highlight meiner Reise aufbreche.
Am Abend mache ich nämlich etwas richtig AMERIKANISCHES. Ich schaue mir ein Heimspiel der New York Yankees im Stadion in der Bronx an. In Amerika begeistert Baseball die Menschen: es wird gejubelt, getanzt und gefeiert. Im riesigen Yankee-Stadion, wo ca. 50 000 Zuschauer reinpassen, decke ich mich natürlich erst einmal mit der traditionellen Yankee-Kappe ein um den Yankees angemessen zuzujubeln. Der Baseball-Abend ist einfach toll: Die Nationalhymne wird vor Spielbeginn gespielt und in den Pausen animiert die Kiss- oder Dancecam die Zuschauer. Und das allerbeste: Tickets für dieses einmalige Baseball-Erlebnis gibt es bereits ab 7$. 

siehe auch weitere Artikel aus der New York Serie:

– New York City #1 – Downtown
– New York City #2 – Soho, Greenwich Village & Chelsea
 New York City #3 – Midtown
– New York City #4 – Upper East Side & Central Park

New York City #4 – Upper East Side & Central Park

Die Upper East Side mit dem weitläufigen Central Park nebenan ist das Viertel der wohlhabenden New Yorker: tolle Villen, große Alleen und schöne Seitenstraßen. Viele der Häuser werden als kulturelle Institutionen, Botschaften, Museen und Schulen genutzt.

Hier an der Madison, Park und 5th Avenue muss sich niemand Sorgen um Geld machen, denn jedes Klischee wird bedient: der Concierge hält die Tür zum luxuriösen Appartement-Haus auf, reiche Ehefrauen geben ihr Geld in Designerläden für teure Handtaschen aus und lassen sich dann anschliessend vom Chauffeur zum Lunch fahren.

Ich flaniere durch diese wunderbare Gegend und beschreibe meine Eindrücke in Artikel Nr. 4 meiner New York – Reihe. In den 30er Jahren ließ John D. Rockefeller über 200 Häuser abreißen um die Stadt in der Stadt zu bauen: das Rockefeller Center. Dies sind 14 Wolkenkratzer, die einen Bürokomplex mit Promenaden im Art-Déco Stil bilden. In der Adventszeit werden hier jedes Jahr die Schlittschuhbahn und der imposante Weihnachtsbaum aufgebaut.
Im Hauptgebäude des Rockefeller Centers hat man von der Aussichtsterrasse Top of the Rock in der 70. Etage einen spektakulären Blick über die Stadt, vor allem auf das Empire State Building und – an der anderen Seite – über den Central Park (siehe Titelbild).
Nur fünf Gehminuten vom Rockefeller Center entfernt entdecke ich die überwältigende St. Patricks Cathedral, die inmitten der Wolkenkratzer an der 5th Avenue steht. Sie ist die größte Gotik-Kathedrale der Vereinigten Staaten.
Nach 10 weiteren Minuten zu Fuß in Richtung Norden stehe ich vor dem berühmten Plaza Hotel, wo auch schon Crocodile Dundee übernachtet hat. 😉 Das Luxushotel wurde in 1907 eröffnet und hat seither unzählige Berühmtheiten empfangen.
Direkt vor dem Plaza Hotel befindet sich der Eingang zu Manhattans größtem Park.
Der Central Park ist New Yorks Ruheoase. Hier kommen die Einheimischen sonntags hin um die Seele baumeln zu lassen. Ich greife aufgrund der Größe von 340ha zum Fahrrad um den Park zu erkunden. Der Radverleih befindet sich nördlich und südlich des Central Parks. Wie in unzähligen Filmen zu sehen, bietet der Park vielseitige Kulissen, die ich während meiner 3-stündigen Radtour erkunde. So zum Beispiel:
Eine Baletttänzerin vor einem Brunnen mit tollem Wasserspiel.
Der großangelegte See „Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir“.
Oder aber: Romantische Brücken mit Bootfahrern.
Parallel zum Central Park verläuft ein Teil der 5th Avenue, der auch „Museum Mile“ genannt wird. Zu den berühmtesten gehören das Museum of Modern Art – kurz MoMa, sowie das Metropolitan Museum of Art – kurz „The Met“ , das an das Schloss von Versailles erinnert.
An der Museum Mile der 5th Avenue liegt ebenfalls das berühmte Guggenheim Museum des Architekten Frank Lloyd Wright.
In spiralförmigen Gängen zeigt das Guggenheim Museum zeitgenössische Kunst von u.a. Picasso oder Kandinsky, einem meiner Lieblingskünstler. Das Museum lohnt alleine schon wegen der Architektur einen Besuch. Kleiner Tipp: Um nicht den vollen Eintrittspreis von 25 $ zu zahlen, kommt man am Samstagabend von 17:45 – 19:45 Uhr mit der Formel „Pay what you wish“ („Zahle, was du möchtest“) ins Museum.

siehe auch weitere Artikel aus der New York Serie:

– New York City #1 – Downtown
– New York City #2 – Soho, Greenwich Village & Chelsea
 New York City #3 – Midtown
New York City #5 – Harlem & Bronx