London – 10 Dinge, die du machen solltest (Teil 2)

Im ersten Teil zu 10 Dinge, die du in London machen solltest habe ich folgendes beschrieben:
1. Camden Town
2. Tube fahren
3. Portobello Road Market
4. Besuch in einem traditionellen Pub
5. Londons Parks

Hier folgt die Fortsetzung der Reihe mit noch mehr Highlights für London:

6. East End
Das East End ist ein altes Londoner Stadtviertel und liegt etwas ausserhalb des pulsierenden Zentrums, in der Nähe des Tower of London. An der U-Bahn-Station „Aldgate East“ starte ich meinen Streifzug durchs East End.
Aldgate East Train Station
Hier werden Erinnerungen wach, denn vor 10 Jahren musste ich mit meiner englischen Gastmutter die Serie „Eastenders“ – die englische Version der Lindenstrasse – anschauen. Genau hier, im East End, trieb auch in früheren Zeiten Serienmörder Jack the Ripper sein Unwesen.
east end church LondonIm Gegensatz zum gediegenen Londoner Stadtzentrum, sieht das East End so ganz anders aus: kleine Läden, enge Gassen, alte Häuserfassaden und Graffiti-Kunstwerke an den Wänden. Um Brick Lane und Great Eastern Street findet man sehr viele hippe Bars, Clubs und vor allem Vintage Läden. Bekannt im East End ist das Fish & Chips-Restaurant „Poppies“.
East End LondonDer Spitalfields Market ist eine der bekanntesten Attraktionen im Viertel. Verrückte Stände in einer grossen Markthalle mit vielen Menschen drum herum.
Spitalfieldsmarket East End London7. Teekaufhaus
Das Nationalgetränk der Briten? Ganz klar: Tee! Genauer genommen: schwarzer Tee mit Milch und das zu jeder Tageszeit.
Ich besuche den berühmten Teeladen „Fortnum & Mason“ in der Nähe des Picadilly Circus.
Schon das toll verzierte Schaufenster versetzt mich in ein anderes Jahrhundert zurück.
Fortnum und Mason Teeladen LondonInnen sieht’s very british aus. Kronleuchter, Marmorsäulen und schick gefüllte Regale mit Tee, Kaffee, Wein und Spirituosen auf zwei Etagen. Im hinteren Bereich sitzen Gäste beim Afternoon Tea. Fortnum & Mason ist seit 1707 Hoflieferant und auf jedenfall einen Besuch wert.

Adresse:
Fortnum & Mason
181 Piccadilly
St. James’s, London W1A 1ER
Fortnum & Mason Teeladen8. Londons Museen
London ist das Schlaraffenland für Museumsliebhaber. Bei Platzregen und auch sonst lohnt sich ein Besuch in einem der über hundert Museen.
In den bedeutendsten Museen ist der Eintritt sogar kostenlos. So z.B. im Natural History MuseumDesign Museum, Science MuseumMuseum of London und in den drei folgenden:
Das British Museum ist ein weltberühmtes Nationalmuseum und Londons populärste Attraktion. Werke und Skulpturen aus aller Welt und verschiedenen Epochen sind hier ausgestellt. Besonders sehenswert ist auch die Architektur des Gebäudes mit dem berühmten Glasdach über dem Great Court.
Das Victoria & Albert Museum, kurz V&A, ist eines der weltgrössten Kunstmuseen mit einer eigenen Modeabteilung. Kunstgegenstände, wie Gemälde, Möbel, Skulpturen und Kleidungsstücke aus 3000 Jahren sind hier ausgestellt.
Die National Gallery am überfüllten Trafalgar Square zeigt rund 2000 Gemälde aus Westeuropa, darunter Werke von Künstlern wie Leonardo da Vinci, Van Gogh, Rembrandt oder Renoir.
National Gallery London Trafalgar Square9. Shopping
Ladies aufgepasst! In London kann man shoppen bis zum Umfallen. Hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Shopping-Hotspots in London:
Die Oxford Street ist Londons grösste Einkaufsmeile. Auf 2,5 Kilometer sehe ich hier bekannte internationale Marken, aber auch englische Häuser wie z.B. Topshop.
Weitere bekannte Shoppingadressen sind:
– Regent Street (Shops: Anthropologie, Banana Republic)
– Covent Garden & St. Martins Courtyard
– Seven Dials und Monmouth Street
– Carnaby Street
– Marylebone High Street
London und Shopping, da denken die meisten aber zuerst einmal an das Kaufhaus Harrods: das bekannteste Kaufhaus Londons und eines der exklusivsten weltweit. Sehr schön anzusehen und gleichzeitig die Preise zu bestaunen.
Wer es alternativ und ausgeflippt mag, ist wie gesagt in Camden Town oder im East End gut aufgehoben.
Harrods London10. Abends: Ausgehen in SOHO am Picadilly Circus
Der Picadilly Circus  verbindet die wichtigsten Strassen Londons. Die grosse Leuchttafel kennt jeder aus dem Fernsehen. Die Station „Picadilly Circus“ ist einfach mit der U-Bahn über die Bakerloo Line oder Picadilly Line zu erreichen.

Im angrenzenden SOHO-Viertel geht am Abend die Post ab. Und wie! Die Strassen, Restaurants und Pubs sind vollgestopft mit Menschen. Vor Clubs und Diskotheken stehen die Leute bis auf die Strasse Schlange.  Es ist so laut und verrückt. Kurzum: The place to be at night.Picadilly Circus LondonWie New York hat auch London ein Chinatown. In der Parallelstraße zum Leicester Square gelegen, ebenfalls in der Ecke Picadilly Circus und gaaanz einfach zu finden. Hier finde ich Chinesische Supermärkte, Restaurants und Bars. Die Strassen sind hell beleuchtet. Chinatown ist schön für einen kleinen Abendspaziergang durch die bunten Gassen.Chinatown London

Fazit: London you’re simply amazing! 

siehe auch:
London – I love it
London – 10 Dinge die du machen solltest (Teil 1)

London – 10 Dinge, die du machen solltest (Teil 1)

Neben Tower Bridge, Big Ben und Westminster Abbey hat London noch so viel mehr Schätzchen herzugeben.  In den zwei folgenden Blogartikeln schreibe ich über 10 wunderbare Dinge, die du in London gesehen haben solltest.

1. Camden TownCamden Town LondonIm Norden Londons ist ganz schön was los. In Camden Town, der früheren Heimat von Amy Winehouse, ist alles irgendwie anders, crazy und schräg. Die total angesagte Gegend in London ist Heimat der Punks und Goths, des alternativen Lebensstils. In Camden befinden sich kleine verrückte Läden, sowie die Camden Markets: die grössten und bekanntesten Märkte von London. Ich bin an einem Samstagmorgen in dieser Gegend unterwegs und nicht die Einzige. Pro Woche besuchen rund 500 000 (!!) Menschen die Camden Markets. Camden Town People LondonIch habe das Ziel „Stables Market“ vor Augen. Nach 10 Minuten Fussmarsch ab der U-Bahnstation „Chalk Farm“ erreiche ich die auf den ersten Blick unscheinbare Anlage des grössten Marktes in Camden: The Stables Market (übersetzt: Ställe-Markt).
Stables Market Camden Town LondonIn der ehemaligen Stallanlage werden vor allem Kleider und Möbel angeboten. Neugierige Menschen streifen durch die Gänge.Stables Market Shops LondonHinter jeder Ecke erwartet mich eine neue Überraschung. Ich sehe viele bunte und schillernde Shops mit ausgefallenen Sachen. Grosse Marken gibt’s hier keine. Shop Stables MarketDer Laden „Cyberdog“ fasziniert mich am meisten. Von aussen höre ich Elektromusik und nachdem ich vom Erdgeschoss die Stufen in den Keller hinabsteige, bin ich in einer anderen Welt. Die Musik hämmert, alles ist dunkel und in Neonlicht getaucht. Ausgeflippt gekleidete Verkäufer halten die Touris vom Fotografieren ab. Im Cyberdog wird alles Mögliche in Neon angeboten, Hauptsache es leuchtet. Cyberdog Stables MarketIn der Stallanlage wird an sehr vielen Marktständen gutes Essen angeboten. Ein Koch hält mir ein Stück frittiertes Hühnchen auf Augenhöhe: „Wanna try the chicken???“ Of course! Wer nicht auf dem Markt essen möchte, findet fünf Minuten weiter das Burgerrestaurant „Haché“: laut Insider sehr empfehlenswert.
Eat Stables Market London

2. Tube fahren
„Mind the gap between platform and train“ (übersetzt: Beachten Sie die Lücke zwischen Bahnsteig und Zug): diesen Satz habe ich gefühlte 100x während meines Aufenthaltes gehört. Die Londoner nennen die U-Bahn „Tube“ (übersetzt: Röhre). Mit dem Tube bewege ich mich sehr einfach und schnell unterhalb der Stadt fort. London hat das grösste U-Bahn-Netz Europas und das drittlängste der Welt (nach Shanghai und Peking).  Die Linien und deren Züge unterscheidet man ganz einfach anhand ihrer Farben voneinander. Ein besonderes Erlebnis sind die ewig langen Rolltreppen (bis zu 60 Meter lang), die z.B. an der Station Angel oder Piccadilly Circus auftauchen.
Underground London

3. Portobello Road Market
Londons Stadtteil Notting Hill ist durch Julia Roberts und Hugh Grant weltberühmt geworden. In Notting Hill befindet sich auch der Portobello Road Market. Der bekannteste und schönste Strassenmarkt Londons. Von Antiquitäten über Haushaltswaren bis zum Schmuck gibts hier alles was das Herz begehrt. Direkt daneben – in der Portobello Road – befindet sich die Hummingbird Bakery, bekannt für ihre leckeren American Cupcakes.

4. Besuch in einem englischen Pub
Einmal traditionell Fish & Chips mit Ale? Ist zwar nicht ganz mein Geschmack, aber dennoch ist die Atmosphäre in den englischen Pubs sehr urig, traditionell und einfach gemütlich. Die Speisekarten der Londoner Pubs ähneln sich alle: traditionelles English Breakfast, Fish & Chips und Burger in allen Variationen.  In London kann man aber auch sehr nobel und exotisch essen. Einfache Verpflegung gibts bei den bekannten Ketten „Pizza Express“ oder „Wagamama“ (japanisches Schnellrestaurant und Nudelbar). Pub London

5. Londons Parks
„Die spinnen, die Briten!“: schon als Kind habe ich in „Asterix bei den Briten“ gelernt, dass die Engländer verrückt sind, wenn es um ihre Gärten geht.
Da wundert es mich natürlich überhaupt nicht, dass London so eine grüne Stadt ist. Ich bin begeistert von den grosszügigen Grünanlagen mit den Seen und den vielen verschiedenen Tierarten im Herzen der Stadt.
Parc LondonDie Parks sind sehr sauber und gepflegt und zu dieser Jahreszeit in voller Farbenpracht.
Tulpen Park LondonIn vielen Parks kann man für 2 £ pro Tag eine Liege mieten und die Sonne geniessen. St. James Park LondonDer Hyde Park ist Londons grösster und bekanntester Park.
St. James Park, Green Park und Hyde Park bilden zusammen mit den Kensington Gardens  einen 4 km-langen Grünstreifen im Zentrum von London. Mittendrin: Buckingham Palace.
Sint James Park LondonEtwas weiter nördlich – neben Camden Town – befindet sich der der Regents Park und Primrose Hill. Von ganz oben habe ich eine tolle Sicht auf die Stadt…
Primrose Hill London

siehe auch: London – I love it!

Tipps 6-10 folgen folgen in Kürze bei Belizzima!

(Thanks Fabrice!)