London, I love it!

Wenn ich an London denke, habe ich folgende Bilder im Kopf: Blumen blühen in den Londoner Parks, die Queen fährt winkend auf ihrer Kutsche vorbei und schick gekleidete Lords laufen eilig über die Strasse zum Afternoon Tea.

Nach drei Tagen in einer der größten Metropolen Europas hat sich meine Londoner Traumwelt ziemlich auf den Kopf gestellt. London kann so vieles gleichzeitig sein: wunderschön, traditionell, laut, schick, voll und super hip.

Doch von vorne: In einem ersten Blogbeitrag zeige ich euch die Hauptattraktionen der britischen Metropole, die man unbedingt gesehen haben sollte. Alles an einem Tag machbar.

Mit dem Eurostar fahre ich von Brüssel (B) über Lille (F) unters Meer direkt nach London.  Toll, denn ich brauche nur zwei Stunden um im Stadtzentrum von London (Bahnhof: King’s Cross – St. Pancras International) anzukommen.

Mit britischen Pfund bewaffnet, starte ich mein Sightseeing-Programm im späten Vormittag an der U-Bahn-Station Westminster :

Downing Street
Zuerst sage ich an höchster Stelle „Hello“: Der britische Premierminister wohnt traditionell in der Downing Street Nr. 10. Diese Seitenstrasse ist aber komplett abgesperrt. Polizisten lassen die Besucher der Bewohner der Downing Street ein und halten die neugierigen Touristen mithilfe von eisernen Absperrgittern in Schach. Von dem Haus an der Nummer 10 kann ich nur eine schwarze Fassade erkennen.
Downing Street London

Paradeplatz
Im Marschschritt geht’s weiter zu den Royals: zum Horse Guards Parade, einem der größten Plätze in London. Hier findet jedes Jahr im Juni anlässlich des Geburtstages der Queen die große Militärparade Trooping the Colour statt. Ich stelle mich mitten auf den Platz und zücke den Fotoapparat. Am Horizont erkenne ich die britische Flagge und London Eye. Direkt gegenüber liegt der wunderbare St. James Park.
Paradeplatz Buckingham Palace London

St. James Park
Durch diesen Park gelange ich direkt zum Buckingham Palace. London empfängt jährlich 30 Millionen Touristen. Davon sind heute gefühlte eine Million unterwegs. In der Mitte des Parks befindet sich ein groß angelegter Teich mit Enten, Schwänen und sogar Pelikanen, die von Kindern mit Brot gefüttert werden. Tulpen blühen in den tollsten Farben. Die Menschen sind fröhlich. Was ein schöner Tag.
Saint James Park London

Buckingham Palace
Good Morning Queen, here I am! Die Briten flippen ja aus, wenn es um ihre Royals geht. Vor allem in Zeiten von William und Kate. Bei der Hochzeit der beiden haben weltweit 2,5 Millionen Menschen vor dem Fernseher geklebt. Die Stadt bietet mittlerweile einen „Kate und William Walk“ an: Ein Spaziergang, bei dem man die Stationen der Romanze der beiden nachvollziehen kann. Der Buckingham Palace haut mich nicht von den Socken, aber alleine zu wissen, dass die Queen hinter diesen Mauern sitzt, imponiert mir.
Buckingham Palace London

Garde Buckingham Palace
Wer kennt sie nicht? Die roten Männer mit den schwarzen Bärenfellmützen. Sie sind die Aufpasser der Queen. Jeden Vormittag beobachten zahlreiche Menschen die Wachablösung.  Die Männer in Uniformen verziehen keine Miene. Wahrscheinlich gerade deswegen müssen sie täglich hunderte von Touristen ertragen, die sie unter Blitzlichtgewitter belagern und versuchen zum Lachen zu bringen.
Changing the Guard Buckingham Palace London

Westminster Abbey
Ich laufe zurück durch den St. James Park zur Westminster Abbey. Eine der bekanntesten Kirchen Londons. Im 10. Jahrhundert noch ein Benediktinerkloster. Die Westminster Abbey ist die Krönungskirche der Royals und gleichzeitig deren Grabstätte. Auch Menschen der englischen High Society wie Charles Darwin, Isaac Newton und Charles Dickens sind hier beigesetzt.
Natürlich haben auch Kate und William sich 2011 in dieser Kathedrale das Ja-Wort gegeben. Die Westminster Abbey kann man gegen eine Eintrittsgebühr auch von innen besichtigen.
Westminster Abbey London

Big Ben – House of Parliament
Weiter geht’s nun zu meinem Lieblingsmonument: BIG BEN!
Rote Doppeldeckerbusse ziehen an mir vorbei und ich stehe ENDLICH mitten auf der Westminster Bridge.  Mein Herz geht auf, wenn ich an genau dieser Stelle stehe: Die Themse unter mir, Big Ben und House of Parliament direkt vor mir, links das MI6 Building und rechts das London Eye. Foto, Foto, Foto.
Big Ben mit seinem goldenen Turm macht schon etwas her. Die Glocke, Big Ben genannt, wiegt 13 t und schlägt seit 1859 jede Stunde. Direkt am Glockenturm hängt das eindrucksvolle britische Parlamentsgebäude (Houses of Parliament).

Big Ben House of Parliament London

MI6 – Building
Ich drehe mich um 90° nach links und erblicke über die Themse hinweg das MI6-Building. Arbeitsplatz von James Bond. Im Film „Skyfall“ ist das Gebäude sehr gut zu sehen, denn es wird unter anderem in die Luft gesprengt. Aber auch im echten Leben ist das Gebäude der Hauptsitz des britischen Außengeheimdienstes.
MI6 Building London

London Eye
Das London Eye ist das 3. grösste Riesenrad der Welt und wurde im Jahr 2000 am Themseufer aufgestellt. Davor tummeln sich unzählige Touristen um eine Kabine zu ergattern.
Ich setze meinen Spaziergang entlang der Themse fort. Auf der Promenade am Wasser schlägt mir eine raue Brise entgegen.
London Eye

Millenium Bridge
Nach 25 Minuten erreiche ich die Millenium Bridge. Über die Fussgängerbrücke gelange ich auf die andere Seite der Themse. Die Millenium Bridge wurde 2000 eröffnet und verbindet das Museum Tate Modern mit St. Pauls Cathedral. Die Brücke war schon Kulisse für die Dreharbeiten zum Film „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Auch in diesem Film explodiert das Monument. Am Rand der Brücke finde ich einen fantastischen Fotopunkt: unten sehe ich die Themse und oben ragt die Kuppel der St. Pauls Cathedral empor.

Millenium Bridge London

St. Pauls Cathedral
Noch ein beeindruckendes Wahrzeichen Londons. Mit der Westminster Abbey ist St. Pauls Cathedral die bekannteste Kathedrale der britischen Hauptstadt. Gleichzeitig ist sie eine der grössten Kathedralen der Welt. Nachdem die alte St. Pauls Cathedral bei einem grossen Brand zerstört wurde, ist die neue Kathedrale ab 1666 neu aufgebaut worden.  Laut Reiseführer hat man von der obersten Golden Gallery einen tollen Blick über London.

St. Pauls Cathedral LondonTower of London
Ich finde der Tower hat etwas Verrufenes an sich: ich denke bei dessen Anblick an Gefangene, Folter, Hinrichtungen und gnadenlose Wächter. Diese alten Gemäuer haben eine Geschichte von über 900 Jahren. Der Tower war schon königliche Residenz, Gefängnis, Waffenlager und heute der Safe der Kronjuwelen. Vor der Festung stehen die Tower-Wächter in roten Gewändern, die die Touristen einlassen.

Tower of London

Tower Bridge
Die Brücke mit den zwei Türmen ist neben Big Ben das bekannteste Wahrzeichen Londons. Die Tower Bridge wurde 1894 eröffnet und liegt – wie der Name schon verrät – neben dem Tower of London.
Tower Bridge London

An der Tower Bridge endet mein heutiger Tag.
Wem die Abstände zu Fuss zwischendurch zu lang sind, kann sich auch ganz bequem mit der U-Bahn (Tube) fortbewegen.

Aber aufgepasst: London hat noch soooo vieles mehr zu bieten.

Siehe auch: 10 Dinge, die du in London machen solltest (Teil 1)

It’s Tea Time: Frischer Blechkuchen selbstgemacht

Die Vögel zwitschern. Die Sonne lacht. Menschen stürmen die Eisdielen.
Frühling, endlich bist du da!

Passend zur neuen Jahreszeit zeige ich euch in diesem Blogartikel ein leckeres Rezept für einen fruchtig-frischen Blechkuchen mit Mandarinen:

Zutaten: 
Für den Teig: 
200g Butter (ich verwende Sanella)
300g Zucker
300g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
4 Eier
100 ml Fruchtsaft von den Mandarinen

Für den Belag:
Ca. 820 g Mandarin-Orangen aus der Dose
1 Packung Pudding-Vanillepulver
100g Zucker
400g Schmand
Milch

Mandarinenkuchen - Zutaten

Zubereitung: 
1. Die Früchte abtropfen lassen und den Saft auffangen.
2. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
3. Der Teig:
– Den Backofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheizen.
– Butter und Zucker (200g) mit dem elektrischen Handrührer cremig schlagen.
– Eier unterrühren.
– Mehl, Backpulver und Salz in den Teig reinsieben und vermischen.
– 100 ml vom aufgegangenen Mandarinensaft dazugeben.
– Den Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und für 20 Minuten goldbraun backen.
– Danach abkühlen lassen.

Blechkuchen gebackener Teig4. Der Belag:
– Puddingpulver mit 100g Zucker vermischen.
– 6 EL Milch hinzugeben und mit dem Schneebesen verrühren bis eine glatte Masse entsteht.
– 440 ml Milch aufkochen und vom Herd nehmen.
– Pudding/Zuckergemisch einrühren.
– Den Topf wieder auf den Herd stellen und alles während 1 Minute zu einer dicken Creme verrühren.
– Gut abkühlen lassen und dabei gelegentlich umrühren.
– Den Schmand unterrühren.
5. Die Creme auf den Teig verteilen und die Früchte obendrauf verteilen.
Mandarinenkuchen

Schon fertig!:-)
Bon appétit!

 

Weitere Rezepte bei Belizzima: 

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Smoothie mit Blaubeeren